2 - 3 Liter sollte man am Tag trinken. Von vielen höre ich sie trinken zu wenig. Manche schaffen nicht mal 2 Gläser Flüssigkeit am Tag.
Früher, damit meine ich bevor ich intensiv ans Abnehmen gedacht habe, habe ich über die Menge die ich trinke auch nicht nach gedacht. Na und schon gar nicht drüber was ich trinke.
Irgendwann hab ich es mir angewöhnt viel zu trinken. Von Zuckerwasser wie Limonade, Cola und Saft auf Mineralwasser oder Tee. Von Kaffee mit Milch und Zucker auf schwarz.
Im Job hab ich es oft geschafft 2 - 3 l Tee zu trinken. Teiweise aber auch, weil ich einfach damit den auftretenden Hunger bzw. schon Magenkrachen beruhigen wollte.
Zuhause nach Feierabend schaffte ich dann kaum noch was. We schaffte ich die Menge eher selten dann mit Wasser.
In letzter Zeit hab ich aber das Problem im Job das richtige Getränk zu finden. Irgendwie reizt mich keins der Teesorten richtig. Wenn ich dann dran denk ist er noch zu heiß und Wasser hier rein schleppen bekomme ich aus irgend welchen Gründen nicht gebacken.
Kaffee ist für mich zur Zeit eher ein Wachmacher. so richtig Gelüste danach hab ich im Moment nicht wirklich. Obwohl mit Sahne muß ich es nicht unbedingt haben.
Zuhause greif ich (um Geschmack zu bekommen) immer öfters zu light-Produkten. Durstlöscher sind die ja auch nicht wirklich. Abgesehen von den anderen Übeltätern die darin schlummern.
Das muß wieder anders werden!
Es muß doch machbar sein 2 - 3 l am Tag zu trinken.
Noch dazu schleicht mich zur Zeit sehr oft der Gedanke "ich hab Hunger". Im Job noch etwas leichter zu umgehen gleich was zu essen, aber trotzdem die Gefahr da. Na und in Wirklichkeit ist es ja kein Hunger sondern einfach Flüssigkeitsmangel. Ich brauch was zu trinken.
Also Schlachtplan läuft. Nächste Woche wird Wasser ins Büro geschafft.
Neue Teesorten aussprobiert.
Vielleicht einfach auch mal kalten Tee Zuhause trinken.
Essgestört (Bingeating) ein Leben lang? - Nein das muß nicht sein! Ich befasse mich seit längerem intensiv mit mir und meinen Problemen aus denen diese Störung kam. Begleitend dazu möchte ich meine Ernährung auf LCHF langfristig umstellen. Inzwischen ist das mein 3. Anlauf abgesehen von den halbherzigen Versuchen, aber ich werde nicht aufgeben und weiß ich werde es eines Tages schaffen.
Freitag, 29. Oktober 2010
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Zu großer Schuh (Mitschwester sagt Danke) - Teil 1 - wie es mal war!!!
UM HIER KEINE SCHLECHTEN GEDANKEN AUFZUBRINGEN. ICH WILL HIER NIEMANDEN DIE SCHULD ZUWEISEN; SONDERN HIERMIT EINFACH NUR MEINE GEDANKEN UND GEFÜHE NIEDER SCHREIBEN UND ZWAR SO WIE ICH ES FÜR MICH ERLEBT UND GEFÜHLT HABE!
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Ich bin immer noch sprachlos....., aber es war wohl wirklich gut was vorgestern passiert ist. Ja ich war die mit der Traurigkeit in den Zeilen. Heute würde ich faßt sagen Verzweiflung. Ich war die telefonierende Mitschwester und heute frag ich mich wieder was war los?
Danke das Du das für mich getan hast. Deine Zeilen sind wunderbar. Es hat mich noch ein bisschen mehr zu meinen momentanen Gesprächen wach gerüttelt. Vielleicht tun es meine Zeilen für andere.
Stimmt, ich war viele viele Jahre in dieser Endlosspirale "Essen ist Trost, Gefühl, Entspannung sich was Gutes tun". Wie ich dort rein kam. Gute Frage! Wie kann man sich so klein machen? Oder so dick machen? Tja klein wird man gemacht und irgendwann glaubt man es auch. Dabei macht man sich dick.
Irgendwann denkt man nur noch dran "es liegt am Dick sein. Wenn man schlank ist, ist alles anders. Denkste.
Auch wenn es nicht so ganz einfach für mich ist es hier nieder zu schreiben, aber sicherlich meine Therapie auch unterstützt. Was mir am wichtigsten dabei ist: es soll anderen Helfen den Schritt zu machen. Macht was nötig ist, es Hilft Euch aus dieser Endlosspirale raus zu kommen. Laßt Euch aber gleich klar sein "dünn werden allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg". Lernt Euch lieben und schätzen. Holt Euch Hilfe die Ihr braucht dazu!
Ich rutsche in diese Spirale als Kind. Ich denk so mit 5 - 6 Jahren ging es los. Klar war mir schon immer es rührt aus meiner Kindheit. Das diese noch weiter in mir schlummert mußte ich erst in Gesprächen lernen. Wenn ich Bilder von mir als 5jähriges Kind seh, war ich schlank. So schlank, man riet mir Karamalz zu geben.
An vieles in dem Alter erinnert man sich nicht. Meist an die Dinge die sich nicht gut angefüllt haben um so besser. Ich fühlte mich ungewollt, ängstlich und alleine. Mir fehlte die Zuneigung. Hat man mit mir gekuschelt? Keine Ahnung! Materiel hat es bei mir an nichts gefehlt, was auch oft betont wurde mit so Sätzen wie "ich hab immer geguckt das Eure Oberteile nicht zu kurz werden und immer gearbeitet damit es Euch gut geht." Darf also keiner glauben ich wurde schlecht behandelt.
Ich habe auch keine Erinnerung daran ob ich im Kiga Freunde hatte. Sah mich immer nur allein in der Wohnung sitzen. Am roten Tischchen mit meinen Kinderheftchen beschäftigt. Meine Mutter wuselt um mich herum.
Den Wechsel in die Schule mußte ich mit den Wechsel in den Heimatort meiner Mutter erleben. Also mit 6 - 7 Jahren Gefühlschaos. Ungewollt von den Mitschülern. Jeder Versuch dort in die Gruppe einzudringen war erfolglos. Es wurde zu zehnt und mehr mit Schneebällen auf mich geworfen und ich entwickelte mich langsam aber sicher endgültig zum Einzelgänger. Noch mehr natürlich mit 8 als ich nicht mehr das Einzelkind war.
Es gab sogenannte "Freundinnen" nur aus der Randgruppe.
Da war ich! Ein Außenseiter, unscheinbar, schüchtern und irgendwann bummelig dazu.
Schüchtern und nur nicht auffallen war das Motto. Bei Sport sich nichts zugetraut und schon gar keinen Gruppensport wie Handball. Da half auch kein Fragen meiner Mutter. Wo andere anfingen sich in Teenie-Clubs zu treffen, war der Teenie-Club ein Zimmer aus der Randgruppe wo man sich traf. Na und wenn man mal ausbrach aus seinem zu engen Schuh und von jemanden bemerkt wurde. In der Pubertät der ersten Jungen sich nähert? "Wow, da gibts doch jemanden der mich sieht und nicht die Tussies"!!
Man wird dabei von Oma beobachtet und von Mutter zurück geholt.
Noch angemerkt vor versammelter Manschaft. Klasse doch, oder?
Wie ich zum Essen kam? Genascht hatten wir schon immer gern. Mein Vater hat sich nach dem Abendessen immer noch sein Dessert in Form von Süßigkeiten, Eis, aber auch Früchte und Nüsse geholt. Wir Kinder saßen gern dabei und unsere Oma (seine Mutter) meinte immer: nim ruhig Dir Süßigkeiten aus dem Schrank. Schoki ist doch was Gutes. Später Mal wußte ich was gemeint war. Zu Kriegszeiten war man dankbar um jede Schoki. Leider zu spät für mich, ich habs gesammelt weil ich süchtig danach war. Die einzige Aufmerksamkeit die ich bekam, gab ich mir selbst in dem ich anfing heimlich im Zimmer zu naschen.
Bei sogenannten Freundinnen die mir eher Frust brachten habe ich auf dem Heimweg Nachschlag eingekauft, ins Zimmer geschlichen, genascht und dann brav ne halbe Stunde später am Essenstisch gesessen um mit zu essen. Rein geht nichts mehr, aber merken darfs keiner. Das war mein Alltag. Drin war ich in der Spirale und wurde langsam bummelig, dick und noch mehr in mich gekehrt.
Noch mehr als ich immer älter wurde. Immer mehr Anforderungen in Schule, Zuhause ans Leben bekam.
Anfangs meiner Gespräche hatte man mir mal gesagt ich wäre zu schnell groß geworden. Was war gemeint?
Hm, heute kann ich sagen ja stimmt. Ich hab irgendwann angefangen selbst zu entscheiden was ich tu und was nicht. Ohne mehr groß zu fragen. Ich war ja die Große und mußte was können. Ich wurde selbstbewußt???? Ne, denkste? Wollt nur keinen mehr belasteten, fragen müssen oder mich nähern. War eh egal was ich mache. Am Ende was bekam ich? Kritik und klein wurde ich gemacht. Ob gewollt oder nicht!
Wenn ich dachte ich will keinen mehr zur Last fallen. Helfen im Haushalt!
Statt Lob über z. B. freiwiliges Staubwischen, oder Böden wischen erhielt ich ein "hätte ich doch selbst gemacht, das kannst Du doch nicht so gut".
Bei der verzweifelnden Jobsuche. Als ich vor lauter Verzweiflung sogar im Friseurladen Praktikum machte, wurde ich ausgelacht. Viel hatte ich mir ja schon selbst nicht zugetraut, aber da war der letzte Funke Hoffnung einen Job zu bekommen auch noch von der Mutter ausgelöscht worden.
Ich könnt noch ewige Situationen beschreiben. Später im Job, 1. Beziehung, Abwenden der sogenanten Freundinnen, 1. Trennung, Auszug aus dem Elternhaus. Alles irgendwie irgendwo immer schief gelaufen und mit Essen betäubt. Freundinnen waren lang keine da. Ich ließ aber vor lauter Enttäuschungen auch kaum jemanden an mich ran.
Von 65 kg stieg mein Gewicht und Schwankte. Manches wie die Trennung hat mich wieder schlanker werden lassen. Neu Liebe, zusammen ziehen, die Glücksgefühle liesen manches Wunder zu. Von rauf gefutterten 94 kg viel ich auf wunderbare 72, aber vieles holte mich auch wieder ein. Irgendwann kam es sogar zu Depressionen, viel Alk, Selbstmordgedanken, Verlustängste, Selbstzerstörung, Unverständnis der Mitmenschen usw. 1. Therpie schlug fehl, trotzdem rappelte ich mich wieder auf. Machte weiter. Die Spirale drehte sich.
Mit 72 kg wurde mir damals gesagt es ist zu schnell, machen sie mal stopp und versuchen zu halten. Totale Überforderung. Heute weiß ich warum. Nicht weil ich nicht wußte wie ich es halten sollte sondern weil ich nicht wußte was ich mit dem zu großen Schuh anfangen sollte. Ich wußte nihct wie ich damit umgehen sollte.
Ich konnte die 72 kg nicht leben. Genau in dieser Situation war ich ich letzten Tage. Schrecklich!!
Man denkt schlank wird alles einfacher. Man wird beliebt wie "diese Tussis" begehrt, beachtet, geliebt und behandelt wie jeder ander Mensch. Die sind ja schlank und ich nun auch. Denkste!
Tja und damals kams wie es kommen mußte. Mal mit mehr oder weniger Erfolg über die Jahre bin ich am Ende aber doch wieder hoch geschraubt auf 94 kg. Zwischendrin Schicksalsschläge in der Familie. Mein Traum vom Kind. Schwere Schwangerschaft. Der Alltag, die Anforderungen denen ich nicht gewachsen war haben mich wieder eingeholt.
Was hat mich raus geholt aus der Spirale? Heute kann ich sagen: "zum Glück".
Ein Schlag im Genick gab mir eine Situation in meiner Familie. Diese hatte mich in schwere Depressionen gebracht. Ein Jahr des Kampfs ums durchhalten. Heute, mit 1,5 Jahren laufender Therapie, kann ich sagen es hat sich gelohnt. Ich weiß aber auch, ohne meine Tochter wäre es so weit nicht gekommen. Vielleicht wäre ich heute schon nicht mehr da. Ohne Sie hätte ich diesen Schritt nie getan.
Meine Maus, danke das es Dich gibt!!
Ich muß mich selbst kennen lernen. Lernen mich zu lieben, zu schätzen und umsorgen wie ich es auch für mein Kind tun würde. In mir ist viel zu viel von dem Kind und dem Teenie noch da, denen ich Freiraum zum Leben geben muß und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit.
Mitten in diesen Gesprächen habe ich auch angefangen zu lernen meinen Körper gutes zutun in dem ich ihn nicht mehr mit Essen zu stopfe. Eine große Hilfe war mir dabei LCHF. Ohne den Entzug der KH wäre ich noch lange nicht da wo ich heute bin.
Inzwischen bin ich raus aus der Spirale und drin im Labyrinth. Am Ende bin ich noch lang nicht. Oft finde ich mich vielleicht auch wieder am Rand, aber nie mehr dort wo ich am Anfang rein gegangen bin. Das Ziel ist nah, auch wenn der Weg manchmal sehr bergig und steinig ist.
Vielleicht gibt es Euch den Mut auch von den Anfängen Eurer Spirale zu schreiben, oder auch den Mut aufzubringen Euch aus dieser Spirale zu befreien. Ich kann nur sagen: traut es Euch zu, es lohnt sich. Unterstützung kommt im Teil 2 ;-)
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Ich bin immer noch sprachlos....., aber es war wohl wirklich gut was vorgestern passiert ist. Ja ich war die mit der Traurigkeit in den Zeilen. Heute würde ich faßt sagen Verzweiflung. Ich war die telefonierende Mitschwester und heute frag ich mich wieder was war los?
Danke das Du das für mich getan hast. Deine Zeilen sind wunderbar. Es hat mich noch ein bisschen mehr zu meinen momentanen Gesprächen wach gerüttelt. Vielleicht tun es meine Zeilen für andere.
Stimmt, ich war viele viele Jahre in dieser Endlosspirale "Essen ist Trost, Gefühl, Entspannung sich was Gutes tun". Wie ich dort rein kam. Gute Frage! Wie kann man sich so klein machen? Oder so dick machen? Tja klein wird man gemacht und irgendwann glaubt man es auch. Dabei macht man sich dick.
Irgendwann denkt man nur noch dran "es liegt am Dick sein. Wenn man schlank ist, ist alles anders. Denkste.
Auch wenn es nicht so ganz einfach für mich ist es hier nieder zu schreiben, aber sicherlich meine Therapie auch unterstützt. Was mir am wichtigsten dabei ist: es soll anderen Helfen den Schritt zu machen. Macht was nötig ist, es Hilft Euch aus dieser Endlosspirale raus zu kommen. Laßt Euch aber gleich klar sein "dünn werden allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg". Lernt Euch lieben und schätzen. Holt Euch Hilfe die Ihr braucht dazu!
Ich rutsche in diese Spirale als Kind. Ich denk so mit 5 - 6 Jahren ging es los. Klar war mir schon immer es rührt aus meiner Kindheit. Das diese noch weiter in mir schlummert mußte ich erst in Gesprächen lernen. Wenn ich Bilder von mir als 5jähriges Kind seh, war ich schlank. So schlank, man riet mir Karamalz zu geben.
An vieles in dem Alter erinnert man sich nicht. Meist an die Dinge die sich nicht gut angefüllt haben um so besser. Ich fühlte mich ungewollt, ängstlich und alleine. Mir fehlte die Zuneigung. Hat man mit mir gekuschelt? Keine Ahnung! Materiel hat es bei mir an nichts gefehlt, was auch oft betont wurde mit so Sätzen wie "ich hab immer geguckt das Eure Oberteile nicht zu kurz werden und immer gearbeitet damit es Euch gut geht." Darf also keiner glauben ich wurde schlecht behandelt.
Ich habe auch keine Erinnerung daran ob ich im Kiga Freunde hatte. Sah mich immer nur allein in der Wohnung sitzen. Am roten Tischchen mit meinen Kinderheftchen beschäftigt. Meine Mutter wuselt um mich herum.
Den Wechsel in die Schule mußte ich mit den Wechsel in den Heimatort meiner Mutter erleben. Also mit 6 - 7 Jahren Gefühlschaos. Ungewollt von den Mitschülern. Jeder Versuch dort in die Gruppe einzudringen war erfolglos. Es wurde zu zehnt und mehr mit Schneebällen auf mich geworfen und ich entwickelte mich langsam aber sicher endgültig zum Einzelgänger. Noch mehr natürlich mit 8 als ich nicht mehr das Einzelkind war.
Es gab sogenannte "Freundinnen" nur aus der Randgruppe.
Da war ich! Ein Außenseiter, unscheinbar, schüchtern und irgendwann bummelig dazu.
Schüchtern und nur nicht auffallen war das Motto. Bei Sport sich nichts zugetraut und schon gar keinen Gruppensport wie Handball. Da half auch kein Fragen meiner Mutter. Wo andere anfingen sich in Teenie-Clubs zu treffen, war der Teenie-Club ein Zimmer aus der Randgruppe wo man sich traf. Na und wenn man mal ausbrach aus seinem zu engen Schuh und von jemanden bemerkt wurde. In der Pubertät der ersten Jungen sich nähert? "Wow, da gibts doch jemanden der mich sieht und nicht die Tussies"!!
Man wird dabei von Oma beobachtet und von Mutter zurück geholt.
Noch angemerkt vor versammelter Manschaft. Klasse doch, oder?
Wie ich zum Essen kam? Genascht hatten wir schon immer gern. Mein Vater hat sich nach dem Abendessen immer noch sein Dessert in Form von Süßigkeiten, Eis, aber auch Früchte und Nüsse geholt. Wir Kinder saßen gern dabei und unsere Oma (seine Mutter) meinte immer: nim ruhig Dir Süßigkeiten aus dem Schrank. Schoki ist doch was Gutes. Später Mal wußte ich was gemeint war. Zu Kriegszeiten war man dankbar um jede Schoki. Leider zu spät für mich, ich habs gesammelt weil ich süchtig danach war. Die einzige Aufmerksamkeit die ich bekam, gab ich mir selbst in dem ich anfing heimlich im Zimmer zu naschen.
Bei sogenannten Freundinnen die mir eher Frust brachten habe ich auf dem Heimweg Nachschlag eingekauft, ins Zimmer geschlichen, genascht und dann brav ne halbe Stunde später am Essenstisch gesessen um mit zu essen. Rein geht nichts mehr, aber merken darfs keiner. Das war mein Alltag. Drin war ich in der Spirale und wurde langsam bummelig, dick und noch mehr in mich gekehrt.
Noch mehr als ich immer älter wurde. Immer mehr Anforderungen in Schule, Zuhause ans Leben bekam.
Anfangs meiner Gespräche hatte man mir mal gesagt ich wäre zu schnell groß geworden. Was war gemeint?
Hm, heute kann ich sagen ja stimmt. Ich hab irgendwann angefangen selbst zu entscheiden was ich tu und was nicht. Ohne mehr groß zu fragen. Ich war ja die Große und mußte was können. Ich wurde selbstbewußt???? Ne, denkste? Wollt nur keinen mehr belasteten, fragen müssen oder mich nähern. War eh egal was ich mache. Am Ende was bekam ich? Kritik und klein wurde ich gemacht. Ob gewollt oder nicht!
Wenn ich dachte ich will keinen mehr zur Last fallen. Helfen im Haushalt!
Statt Lob über z. B. freiwiliges Staubwischen, oder Böden wischen erhielt ich ein "hätte ich doch selbst gemacht, das kannst Du doch nicht so gut".
Bei der verzweifelnden Jobsuche. Als ich vor lauter Verzweiflung sogar im Friseurladen Praktikum machte, wurde ich ausgelacht. Viel hatte ich mir ja schon selbst nicht zugetraut, aber da war der letzte Funke Hoffnung einen Job zu bekommen auch noch von der Mutter ausgelöscht worden.
Ich könnt noch ewige Situationen beschreiben. Später im Job, 1. Beziehung, Abwenden der sogenanten Freundinnen, 1. Trennung, Auszug aus dem Elternhaus. Alles irgendwie irgendwo immer schief gelaufen und mit Essen betäubt. Freundinnen waren lang keine da. Ich ließ aber vor lauter Enttäuschungen auch kaum jemanden an mich ran.
Von 65 kg stieg mein Gewicht und Schwankte. Manches wie die Trennung hat mich wieder schlanker werden lassen. Neu Liebe, zusammen ziehen, die Glücksgefühle liesen manches Wunder zu. Von rauf gefutterten 94 kg viel ich auf wunderbare 72, aber vieles holte mich auch wieder ein. Irgendwann kam es sogar zu Depressionen, viel Alk, Selbstmordgedanken, Verlustängste, Selbstzerstörung, Unverständnis der Mitmenschen usw. 1. Therpie schlug fehl, trotzdem rappelte ich mich wieder auf. Machte weiter. Die Spirale drehte sich.
Mit 72 kg wurde mir damals gesagt es ist zu schnell, machen sie mal stopp und versuchen zu halten. Totale Überforderung. Heute weiß ich warum. Nicht weil ich nicht wußte wie ich es halten sollte sondern weil ich nicht wußte was ich mit dem zu großen Schuh anfangen sollte. Ich wußte nihct wie ich damit umgehen sollte.
Ich konnte die 72 kg nicht leben. Genau in dieser Situation war ich ich letzten Tage. Schrecklich!!
Man denkt schlank wird alles einfacher. Man wird beliebt wie "diese Tussis" begehrt, beachtet, geliebt und behandelt wie jeder ander Mensch. Die sind ja schlank und ich nun auch. Denkste!
Tja und damals kams wie es kommen mußte. Mal mit mehr oder weniger Erfolg über die Jahre bin ich am Ende aber doch wieder hoch geschraubt auf 94 kg. Zwischendrin Schicksalsschläge in der Familie. Mein Traum vom Kind. Schwere Schwangerschaft. Der Alltag, die Anforderungen denen ich nicht gewachsen war haben mich wieder eingeholt.
Was hat mich raus geholt aus der Spirale? Heute kann ich sagen: "zum Glück".
Ein Schlag im Genick gab mir eine Situation in meiner Familie. Diese hatte mich in schwere Depressionen gebracht. Ein Jahr des Kampfs ums durchhalten. Heute, mit 1,5 Jahren laufender Therapie, kann ich sagen es hat sich gelohnt. Ich weiß aber auch, ohne meine Tochter wäre es so weit nicht gekommen. Vielleicht wäre ich heute schon nicht mehr da. Ohne Sie hätte ich diesen Schritt nie getan.
Meine Maus, danke das es Dich gibt!!
Ich muß mich selbst kennen lernen. Lernen mich zu lieben, zu schätzen und umsorgen wie ich es auch für mein Kind tun würde. In mir ist viel zu viel von dem Kind und dem Teenie noch da, denen ich Freiraum zum Leben geben muß und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit.
Mitten in diesen Gesprächen habe ich auch angefangen zu lernen meinen Körper gutes zutun in dem ich ihn nicht mehr mit Essen zu stopfe. Eine große Hilfe war mir dabei LCHF. Ohne den Entzug der KH wäre ich noch lange nicht da wo ich heute bin.
Inzwischen bin ich raus aus der Spirale und drin im Labyrinth. Am Ende bin ich noch lang nicht. Oft finde ich mich vielleicht auch wieder am Rand, aber nie mehr dort wo ich am Anfang rein gegangen bin. Das Ziel ist nah, auch wenn der Weg manchmal sehr bergig und steinig ist.
Vielleicht gibt es Euch den Mut auch von den Anfängen Eurer Spirale zu schreiben, oder auch den Mut aufzubringen Euch aus dieser Spirale zu befreien. Ich kann nur sagen: traut es Euch zu, es lohnt sich. Unterstützung kommt im Teil 2 ;-)
Montag, 25. Oktober 2010
Ein Telefongespräch und......
Ein Telefongespräch und......großen Zuspruch in meinen Blog.
gleich geht es mir besser. Ich sag mal herzlichen Dank an beide. Schön das es Euch gibt.
Ab sofort mehr schreiben und telefonieren ;-)
Schönen Abend
gleich geht es mir besser. Ich sag mal herzlichen Dank an beide. Schön das es Euch gibt.
Ab sofort mehr schreiben und telefonieren ;-)
Schönen Abend
Diese Leere in mir
Trifft es wohl auf den Kopf. Im Moment fühle ich mich leer, ausgebrannt, lustlos, müde, unwohl, immer wieder mal krank, konzentrationslos, gelangweilt, allein trotz der Menschen um mich. Mir fehlt die richtige Aufmerksamkeit von anderen aber auch von mir selbst und doch wieder bin ich froh wenn ich mit mir allein bin.
Was will ich tun? Mich füllen! ...mit was! Essen! Was bringt das? Nichts! Warum tu ich es? Weil mir nichts besseres im Moment ein fällt.
Gestern ging es mir genauso. Wir hatten Samstag Besuch, ich hatte leider die Taccos nicht ohne Taccos gegessen und zu viel Bier. Am nächsten Tag kam Frust, Magen drücken, Sodbrennen, leichte Übelkeit und trotzdem dieses Verlangen nach Essen. Früh mit müh und not wenigstens ein bisschen gegessen. War ok, Mittags sogar noch schnell zum Schäuferle Chinakohl in die Pfanne geworfen. Erst war ich stolz drauf da so viel Phantasie nach so einen Abend rein zu bringen und in nächster Minute hätte ich es gegen die Wand knallen können. Hat nicht geschmeckt.
Nachmittag gegraben und mich mit Eiermilch-Kaffee faßt zum erbrechen gebracht. Eigentlich hat das ja gar nicht rein gepaßt.
Abends noch Rest vom Vorabend gegessen. Ja was sollte ich den tun! Mein Mann hat es doch brüderlich mit mir geteilt und ich hab so drauf gegiert und gewartet. Schon faßt gierig mit einen "wurde aber auch Zeit, her damit" (im Gedanken) genommen und verschlungen.
Da war es wieder: Sodbrennen.
Na und was esse ich zu Abend? Eigentlich hast Du doch gar keinen Hunger. Du brauchst nichts.
Diesen Gedanken:
"Ich will was essen und weiß nicht was" mit Cola light runter gespült. Ich weiß, nicht gerade prickelnd, aber Wasser? Bäh! Tee? Zwei mal Bäh! Kaffee? "willst mich umbringen". Also ich brauchte Geschmack und hab wenigstens den Tag ohne weiteres Essen vollbracht. Na und da war einiges vor mir. *grrrr* und auch neben mir! Zum Schluß auch über mir! Der Duft von Salami und Käse überbacken hat mich faßt um den Verstand gebracht, aber ich hab nicht wiederstanden. ICH HABE KEINEN HUNGER! Ufz, warum passiert das im Moment wieder? Mir ging es doch so gut und ich wollte es nie wieder so weit kommen lassen! Es nervt, geh weg. Ich will Dich nicht mehr hier haben. Mir reichen 3 Mahlzeiten und die in LCHF-Form und mehr nicht.
*aufdieKniefallundbeten*
Was will ich tun? Mich füllen! ...mit was! Essen! Was bringt das? Nichts! Warum tu ich es? Weil mir nichts besseres im Moment ein fällt.
Gestern ging es mir genauso. Wir hatten Samstag Besuch, ich hatte leider die Taccos nicht ohne Taccos gegessen und zu viel Bier. Am nächsten Tag kam Frust, Magen drücken, Sodbrennen, leichte Übelkeit und trotzdem dieses Verlangen nach Essen. Früh mit müh und not wenigstens ein bisschen gegessen. War ok, Mittags sogar noch schnell zum Schäuferle Chinakohl in die Pfanne geworfen. Erst war ich stolz drauf da so viel Phantasie nach so einen Abend rein zu bringen und in nächster Minute hätte ich es gegen die Wand knallen können. Hat nicht geschmeckt.
Nachmittag gegraben und mich mit Eiermilch-Kaffee faßt zum erbrechen gebracht. Eigentlich hat das ja gar nicht rein gepaßt.
Abends noch Rest vom Vorabend gegessen. Ja was sollte ich den tun! Mein Mann hat es doch brüderlich mit mir geteilt und ich hab so drauf gegiert und gewartet. Schon faßt gierig mit einen "wurde aber auch Zeit, her damit" (im Gedanken) genommen und verschlungen.
Da war es wieder: Sodbrennen.
Na und was esse ich zu Abend? Eigentlich hast Du doch gar keinen Hunger. Du brauchst nichts.
Diesen Gedanken:
"Ich will was essen und weiß nicht was" mit Cola light runter gespült. Ich weiß, nicht gerade prickelnd, aber Wasser? Bäh! Tee? Zwei mal Bäh! Kaffee? "willst mich umbringen". Also ich brauchte Geschmack und hab wenigstens den Tag ohne weiteres Essen vollbracht. Na und da war einiges vor mir. *grrrr* und auch neben mir! Zum Schluß auch über mir! Der Duft von Salami und Käse überbacken hat mich faßt um den Verstand gebracht, aber ich hab nicht wiederstanden. ICH HABE KEINEN HUNGER! Ufz, warum passiert das im Moment wieder? Mir ging es doch so gut und ich wollte es nie wieder so weit kommen lassen! Es nervt, geh weg. Ich will Dich nicht mehr hier haben. Mir reichen 3 Mahlzeiten und die in LCHF-Form und mehr nicht.
*aufdieKniefallundbeten*
lang ist es her...............
Seit mitte September nichts mehr geschrieben. Trotzdem hat sich viel getan. Ich sortiere mich gerade neu. Hab hier und da so manchen Kampf mit mir ausgetragen und tu es immer noch.
Gewichtstechnisch hat sich eigentlich nichts mehr getan. Schwanke seit Wochen zwischen 78 und wieder Ü80. Ans Abnehmen darf ich wohl im Moment nicht wirklich denken. Ich versuche aber auch die Ruhe zu bewahren und mir nicht zu viel zuzumuten.
Essenstechnisch bin ich nämlich ab und an in den letzten Wochen ziemlich häufig den KH verfallen und da ganz wieder hin will ich nicht. Zwingen die Finger davon zu lassen aber auch nicht. Ich muß lernen was mir gut tut und was nicht den manchesmal neige ich noch sehr häufig dazu sehr viel mit dem Kopf zu essen.
Da ich ein normales Leben führen will ohne ständig ans Essen zu denken werd ich jetzt hier mal wieder öfters meine Gedanken und Gefühle dazu nieder schreiben. Zum einen um mich selbst zu kontrollieren und zum anderen weil ich weiß dort außen gibt es noch mehr Menschen die ähnliche Probleme mit haben.
Im Moment fühle ich mich in meinem alten sowie im neuen Forum nicht wirklich mehr Zuhause. Wobei ich nicht sagen kann es wäre schlecht dort hin zu gehen.
Im Abnehmforum ist es nur so leer geworden. Alle die ich kannte sind weg und so richtig heimisch fühle ich mich dort nicht mehr. Sicherlich will ich noch abnehmen, aber bin schon einen Schritt weiter. Ich will gesund und mit Verstand essen. Somit schläft der Rest wohl langsam aber sicher dort auch ein.
Im LCHF-Forum dagegen fühle ich mich wohler. Dort guck ich viel rein um Anregung zum essen zu erhalten, aber der Reiz zum schreiben fehlt im Moment. Keine Ahnung was da los ist, aber ich schiebs mal auf meine Psyche, hm oder das Wetter! Genau, was ja immer schuld ist wenn was nicht klappt.
So und was tu ich jetzt? Ok, essenstechnisch will ich trotzdem weiter in Fddb niederschreiben was ich esse. Um nicht kcal-mäßig weiter hoch zu schrauben. Den Skaldaman im Auge behalten. Genauso wie die einzelnen Werte und da nicht wieder bei den KH oder EW drüber zu rutschen.
Mal gucken ob ich es hier auch noch einmal aufführe, ansonsten versuche ich Dinge die mich bewegen oder sich seit LCHF verändert haben hier nieder zu schreiben.
Design hatte ich auch schon mal den Versuch gestartet hier was zutun, aber irgendwie will das Teil nicht so wie ich. Wenn mal mehr Zeit ist gehe ich das Thema vielleicht noch mal an.
Gewichtstechnisch hat sich eigentlich nichts mehr getan. Schwanke seit Wochen zwischen 78 und wieder Ü80. Ans Abnehmen darf ich wohl im Moment nicht wirklich denken. Ich versuche aber auch die Ruhe zu bewahren und mir nicht zu viel zuzumuten.
Essenstechnisch bin ich nämlich ab und an in den letzten Wochen ziemlich häufig den KH verfallen und da ganz wieder hin will ich nicht. Zwingen die Finger davon zu lassen aber auch nicht. Ich muß lernen was mir gut tut und was nicht den manchesmal neige ich noch sehr häufig dazu sehr viel mit dem Kopf zu essen.
Da ich ein normales Leben führen will ohne ständig ans Essen zu denken werd ich jetzt hier mal wieder öfters meine Gedanken und Gefühle dazu nieder schreiben. Zum einen um mich selbst zu kontrollieren und zum anderen weil ich weiß dort außen gibt es noch mehr Menschen die ähnliche Probleme mit haben.
Im Moment fühle ich mich in meinem alten sowie im neuen Forum nicht wirklich mehr Zuhause. Wobei ich nicht sagen kann es wäre schlecht dort hin zu gehen.
Im Abnehmforum ist es nur so leer geworden. Alle die ich kannte sind weg und so richtig heimisch fühle ich mich dort nicht mehr. Sicherlich will ich noch abnehmen, aber bin schon einen Schritt weiter. Ich will gesund und mit Verstand essen. Somit schläft der Rest wohl langsam aber sicher dort auch ein.
Im LCHF-Forum dagegen fühle ich mich wohler. Dort guck ich viel rein um Anregung zum essen zu erhalten, aber der Reiz zum schreiben fehlt im Moment. Keine Ahnung was da los ist, aber ich schiebs mal auf meine Psyche, hm oder das Wetter! Genau, was ja immer schuld ist wenn was nicht klappt.
So und was tu ich jetzt? Ok, essenstechnisch will ich trotzdem weiter in Fddb niederschreiben was ich esse. Um nicht kcal-mäßig weiter hoch zu schrauben. Den Skaldaman im Auge behalten. Genauso wie die einzelnen Werte und da nicht wieder bei den KH oder EW drüber zu rutschen.
Mal gucken ob ich es hier auch noch einmal aufführe, ansonsten versuche ich Dinge die mich bewegen oder sich seit LCHF verändert haben hier nieder zu schreiben.
Design hatte ich auch schon mal den Versuch gestartet hier was zutun, aber irgendwie will das Teil nicht so wie ich. Wenn mal mehr Zeit ist gehe ich das Thema vielleicht noch mal an.
Freitag, 17. September 2010
ich bin nichts mehr gewöhnt
Der gestrige Tag hat mich nu völlig aus der Bahn geworfen. Die guten Vorsätze mit dem Sport und Bewegung. Gut ich kann nicht sagen ich hab keine Bewegung gestern gehab. 3 Std. beim Kinderbasar vorbereiten geholfen und Kisten geschleppt, Klamotten sortiert und verteilt.
Füße, Beine, Rücken, Schultern, Arme: alles dahin und ich fühl mich heute wie durch einen Fleischwolf gedreht. Das wir nicht besser.
Ich bin nichts mehr gewöhnt. Das bisschen laufen, aber klar. Man "Frau" macht ja sonst nichts dafür.
Mein Alltag ist zwar gut bestückt mit Arbeit, Haushalt, Kind und Mann, aber wer hat das nicht heutzutage? Warum bekomme ich den Hintern nicht hoch? Irgendwie muß das doch machbar sein mal 2 oder 3 Mal die Woche seinen Allerwertesten zu bewegen und Sport zu machen. Soll ja auch keine 5 Std. sein. Anfangs ne halbe und dann ne Std. reicht doch dicke. Ne, ich klappe fix und alle am Abend aufs Sofa und mach nichts, aber auch gar nichts. Dabei hab ich ja noch andere Dinge außer Sport die ich mal machen möchte.
Fotobuch vom Urlaub und Bilder meiner Kleinen sortieren und lesen und einfach mal wieder im Netz gucken was "Frau" sich so gönnen könnte, aber ne. Das ist alles viiiieeeellllll zu anstrengend. Gucken wir lieber mit Mann in die Röhre und pennen ein.
Tja und was tun? Alle guten Vorsätze sind Abends dahin. Plan?? Hilft auch nichts. Ich find immer was schöneres oder verschieb den Plan auf irgendwann.
Da kann ich ja nur wirklich froh sein das mein Körper noch halbwegs mit macht. Rücken zwickt und zwackt hier und da na ja und der Rest.
Ich hoffe nu mal auf bessere Zeiten. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.
Echt schlimm mit mir.
Füße, Beine, Rücken, Schultern, Arme: alles dahin und ich fühl mich heute wie durch einen Fleischwolf gedreht. Das wir nicht besser.
Ich bin nichts mehr gewöhnt. Das bisschen laufen, aber klar. Man "Frau" macht ja sonst nichts dafür.
Mein Alltag ist zwar gut bestückt mit Arbeit, Haushalt, Kind und Mann, aber wer hat das nicht heutzutage? Warum bekomme ich den Hintern nicht hoch? Irgendwie muß das doch machbar sein mal 2 oder 3 Mal die Woche seinen Allerwertesten zu bewegen und Sport zu machen. Soll ja auch keine 5 Std. sein. Anfangs ne halbe und dann ne Std. reicht doch dicke. Ne, ich klappe fix und alle am Abend aufs Sofa und mach nichts, aber auch gar nichts. Dabei hab ich ja noch andere Dinge außer Sport die ich mal machen möchte.
Fotobuch vom Urlaub und Bilder meiner Kleinen sortieren und lesen und einfach mal wieder im Netz gucken was "Frau" sich so gönnen könnte, aber ne. Das ist alles viiiieeeellllll zu anstrengend. Gucken wir lieber mit Mann in die Röhre und pennen ein.
Tja und was tun? Alle guten Vorsätze sind Abends dahin. Plan?? Hilft auch nichts. Ich find immer was schöneres oder verschieb den Plan auf irgendwann.
Da kann ich ja nur wirklich froh sein das mein Körper noch halbwegs mit macht. Rücken zwickt und zwackt hier und da na ja und der Rest.
Ich hoffe nu mal auf bessere Zeiten. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben.
Echt schlimm mit mir.
Dienstag, 14. September 2010
Bluthochdruck und LCHF
Heute hab ich das Langzeitmessgerät wieder abgegeben, aber früh schon gewußt, das war ein Schuß in den Ofen.
Trotzdem seh ich es positiv.
Ich habe vor Monaten beim Facharzt ein Medikament weg bekommen und nun eins schon in der Dosis halbiert.
Der Arzt meinte es wäre kein Problem das ich da selbst versucht hab es zu reduzieren, wenn man es in Beobachtung hat und regelmäßig unter Kontrolle.
Noch weniger ist im Moment auf jeden Fall nicht drin. Sie meint mit 3 Mal die Woche Ausdauersport evtl. noch zu reduzieren, aber ganz weg denkt Sie auch nicht. Dabei sah sie mich so seltsam an von oben bis unten. Ich dacht mir nur he, hab 14,5 kg weg, aber gesagt hab ich es nicht. Will nicht wieder die KH-arme Diät in Gespräch bringen. Die hatte mir schon mal Grünkern aufdrehen wollen. Bähhh!!!
Gut daran glaube ich im Moment auch noch nicht ganz ohne klar zu kommen, da meine Familie da vorbelastet ist und keiner derer dick ist/war. Trotzdem packt mich der Ehrgeiz. Der Winter steht vor der Tür. Crosser ich komme und weh mein Schweinehund hält mich wieder davon ab.
Handel mit dem Arzt. Bis zum Winter/Weihnachten soll ich wieder die Dosis nehmen wie ich klar gekommen bin. Ich ok, wird gemacht (insgeheim Crosser ich komme) und dann kontrolliere ich Zuhause und notiere. Im Oktober zum Gesundheitscheck sieht man sich wieder und dann wird geguckt.
Auf in dem Kampf. Nieder mit den Blutdruckmedis ;-)
Trotzdem seh ich es positiv.
Ich habe vor Monaten beim Facharzt ein Medikament weg bekommen und nun eins schon in der Dosis halbiert.
Der Arzt meinte es wäre kein Problem das ich da selbst versucht hab es zu reduzieren, wenn man es in Beobachtung hat und regelmäßig unter Kontrolle.
Noch weniger ist im Moment auf jeden Fall nicht drin. Sie meint mit 3 Mal die Woche Ausdauersport evtl. noch zu reduzieren, aber ganz weg denkt Sie auch nicht. Dabei sah sie mich so seltsam an von oben bis unten. Ich dacht mir nur he, hab 14,5 kg weg, aber gesagt hab ich es nicht. Will nicht wieder die KH-arme Diät in Gespräch bringen. Die hatte mir schon mal Grünkern aufdrehen wollen. Bähhh!!!
Gut daran glaube ich im Moment auch noch nicht ganz ohne klar zu kommen, da meine Familie da vorbelastet ist und keiner derer dick ist/war. Trotzdem packt mich der Ehrgeiz. Der Winter steht vor der Tür. Crosser ich komme und weh mein Schweinehund hält mich wieder davon ab.
Handel mit dem Arzt. Bis zum Winter/Weihnachten soll ich wieder die Dosis nehmen wie ich klar gekommen bin. Ich ok, wird gemacht (insgeheim Crosser ich komme) und dann kontrolliere ich Zuhause und notiere. Im Oktober zum Gesundheitscheck sieht man sich wieder und dann wird geguckt.
Auf in dem Kampf. Nieder mit den Blutdruckmedis ;-)
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