Worum geht es mir eigentlich?
Stell sich wohl ab und an jeder die Frage.Also Diät und Co. mach ich ja nun schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder mit. Irgendwann in der Kindheit (ca. 6 Jahre) fing es wohl an, mein Essverhalten rutschte aus der Bahn und im Teenie-Alter wurde es dann immer bummeliger.
Wenn die Psyche alles mit Essen regelt
Wird man schnell dick bummelig und mehr. Über die Jahre wars dann wirklich mehr geworden. Noch zu Ende der Schulzeit um die 65, im Job schon 70 und mehr. So schaukelte ich mich immer mehr hoch.Ich fühlte mich ungeliebt (von meiner Mutter), Selbstbewußtsein fehlte und hatte in der Kindheit alle Probleme mit Essen unterdrückt.
Der Durchbruch
Lang hab ich gebraucht bis ich realisiert hab "keine Diät nützt was wenn ich das Problem nicht sehe (oder sehen will) und in Angriff nehme.Viele Jahre schwankte ich. Ging es mir gut nahm ich ab, ging es mir schlecht, legte ich zu.
Das kann es nicht sein. 2008 kam dann noch ein Zusammebruch voran ging ein Streit mit meiner Mutter und ein 2. Gang zur Therapie, sowie eine andere Ernährungsweise folgte und brachte eine Besserung. Der erste Durchbruch war gemacht.
2010 beendete ich meine Therapie mit schlanken 79 kg. Ein irre Ergebnis für mich, da ich seit Jahren zwischen 85 und 95 tümpelte. Ich war selbstbewußt und motiviert mit dem was ich gelernt habe weiter zu machen. Nie dachte ich ich rutscht wieder ab. Leider passierte zeitgleich dann etwas unerwartetes. Meine Mutter wurde schwer krank. Das warf mich total aus der Bahn. Ich rutschte unbemerkt ab. Gewicht ging nach und nach hoch. Gesundheit leitete immer mehr. Ich wurde von höllischen Rückenschmerzen geplagt, Erkältungen, Darmbeschwerden, Blasenentzündung, Unterleibsentzündungen, Brustschmerzen, Fersensporn.......um nicht alle nennen zu müssen.
Richtig wahr haben wollte ich aber nicht das mich das runter zieht.
2011 Frühjahr kam meine Mutter eine lange Zeit auf die Intensivstation. Man wusste lang nicht ob sie da je wieder raus kommt. Es war eine Zeit die mich da ungemein Kraft gekostet hat. Stark wie ich mich gab, hab ich mir selbst sogar vorgemacht ich schaffe das und es macht mir keine Probleme, aber mir ging es immer schlechter. Panikattacken, Angstzustände folgte zu den anderen Krankheiten dazu. Meine Mutter wurde wieder stabiler, aber richtig gesund leider nicht. Ich auch nicht.
Erst im letzten Jahr wurde mir bewußt was los war. Immer mehr deckte ich oder Ärzte auf und ich wußte mir hilft keine Diät, kein Arztbesuch, keine KG mehr was wenn ich mir nicht selbst helfe.
Nun war ich soweit und seltsam entspannt ging ich es an.
Was hat sich verändert?
Ich hab mich erst mal gar nicht unter Druck gesetzt. Raus aus jeder Art von Essensumstellung, Diät und Co. Erst mal gucken "was will ich" und die Seele baumeln lassen nach all den Jahren Diät. Meine Einstellung zu manchen Dingen mußte ich auch ändern. Ich bin ein Mensch der gern alles selbst in die Hand nimmt und gar nicht lang erst fragt ob es einer abnehmen kann. Auch wenn Sachen liegen bin ich der erste der es anpackt, anstatt es andere mal machen zu lassen. Stressabbau mußte im Alltag sein wo es ging und das hab ich inzwischen schon an vielen Stellen erfolgreich gemeistert.Essen uns Sport hat zwar in den letzten Monaten nicht geklappt, aber da war ich auch nicht traurig drum, weil ich einfach nicht bereit war. Ich hab das Beste daraus gemacht und das war gut so.
Auszeit
Die mußte ich mir zusätzlich von allem noch mal letztes Jahr nehmen, da meine Mutter dann doch sehr plötzlich verstorben ist. Ich war wie gelähmt, total unter Schock und konnte und wollte über nichts zusätzlich grübeln. Trauer muß sein und die Zeit gab und gebe ich mir. Ich bin heute noch nicht ganz fit und hab gute und schlechte Tage was das angeht. Nun zum start ins neue Jahr hatte ich mir einen großen Vorsatz genommen.
Ich kümmere mich noch mehr um mich!
Nur darum geht es mir und um nichts anderes in diesem Jahr. Wie das aussieht werde ich später genau ausführen.
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