Dienstag, 4. Juni 2013

Bericht 4.6.13

Der Start in den Tag gestern war schwer.  Die Erkältung hat mich nicht richtig schlafen lassen und ich war ziemlich müde aus dem Bett gestiegen.

Zum Frühstück hatte ich mir vorgestern Abend noch eine Eiermilch aus 3 Eiern und ca. 50 g Butter gerührt.
Mein Gedanke dahinter, ich muß nach den letzten Wochen, in denen ich ziemlich ungesund gegessen habe und mir eine Erkältung nach der anderen ins Haus kam wirklich mal Gedanken machen wo es her kommt.
Vitaminmangel?

So kam die Idee auf Eiermilch, da Ei ja bekanntlich einiges an Vitaminen hat und die brauche ich zu genüge. Mir fiel nämlich auch auf, ich hab wenig Gemüse zumir genommen. Das muß sich auch ändern.

Mittags habe ich geplant und gegessen Hüttenkäse mit Heidelbeeren. Ich liebe die Beeren und komme im Laden nicht drum rum mir da immer wieder eine Packung zu gönnen.
Vitamin C.

So weit, so gut bis dahin, aber dann kam der Nachmittag.
Zuhause und hungrig! Was tun?
Erst mal hab ich  mich geärgert, weil ich wohl wieder mal zu wenig für die 2 Mahlzeiten geplant hatte. Die Milch hält wohl auch doch nicht so lang satt wie gedacht, aber ärgern hilft nicht und aus Frust Süßkram essen auch nicht. Also gabs einen Babybell zum beruhigen und viel Wasser, was eh gut ist für meinen Husten.

Abendessen und keiner ist zur Zeit da oder hungrig, dann will ich auch nicht essen.
Blöde Einstellung die ich ändern muß. Das Abendessen war schon fertig, Mann noch nicht da, Kind noch keinen Hunger und gerade im Bastelfieber. Da will ich nicht stören. Also warte ich eben.....!
Mit was verbringt man dabei die Zeit? Essen!
Eigentlich hatte ich mich beschäftigt und hier und da gewerkelt. Was trieb mich dazu dann 5 mal zum Kühlschrank zu laufen und noch mal und nach mal eins dieser Käsestücke zu essen?

  • Müdigkeit von der unruhigen Nacht
  • schlapp und schwindlig von der Erkältung mit der ich mich durch den Tag geschleppt hab
  • Anflug von Muskelkater am ganzen Rücken von der Massage am morgen
  • Hunger
Anstatt im Haushalt zu werkeln wäre besser gewesen mit einem Buch, Wolldecke und heißen Tee am Sofa zu liegen.
Das kam aber leider später, viel später, eigentlich zu spät.

Erst mal hatte ich wie ein Tieger bebend unruhig im Haushalt gearbeitet.
Nach 5 Käse, hab ich mir Abendessen gemacht und gegessen.

2 Sch. Leberkäse mit Buttergemüse und Majo war eigentlich reichlich, aber in meinen Anfall wohl zu wenig.
Danach überfiel mich ein süßer Gedanke. Was könnte ich essen? Nein, Du willst abnehmen!
Egal, ist doch dunkle Schoki und schwupp hab ich faßt die ganze Tüte getrocknete Kirschen in dunkler Schoki vernichtet. Mist! Und jetzt! Ab in den Schrank damit! OK!
Mhhhhh Bohnensalat vom Sonntag! Ok, gesünder als Schoki und rein damit!
Nu ist aber Schluß! Ja, ist ja schon gut!

Na und das wars dann auch. Ich hab mich danach dann am Sofa umgelegt und bin auch kurz eingeschlafen. Später hab ich mir gut Wasser gegönnt, Wolldecke und Rotlicht.

Ich hab dann auch gleich noch zur Vorsicht (kenn ja meinen Mann und mich) mit meiner Kleinen die Zähne geputzt und Schiene eingelegt. Mir tat eh mein Gebiss wieder weh und so verhindere ich vielleicht noch zu essen wenn mein Mann Abends mit naschen anfängt.
Es war erstaunlich, aber ich hatte keinen Drang danach. Mich haben die Tüten nebendran gar nicht berührt.

Später gabs zwar noch mit meinen Mann einen Ramazotti, aber richtig berührt hat mich das nicht. Hätte nicht mehr sein müssen, aber haben wir uns eben gegönnt.

Soviel zu meinem ersten Tag zurück zu LCHF nach den Pfingstferien.

Ein Versuch es heute besser zu machen. Eiermilch ist gestrichen. Was festes muß her. Mehr dazu aber morgen.




Motivationsschub-schub-dubidi-schub

Ich versuch mich gerade positiv einzustellen und mit allem zu motivieren was geht.
Aufstehen, weiter machen, durch halten. Motivation einschieben, immer und immer wieder.

Gerade eben habe ich einige Blogs die ich verfolge durchgelesen und ja, nicht nur mir geht es so. Auch andere haben Rückfälle oder sind einfach dieser gemeinen Essucht ausgesetzt. Also, nicht jammern!

Ich weiß ich schaffe es, ich brauche nur die Kraft um diesen Anfällen zu wiederstehen und mir andere Wege zu suchen um mich zu beschäftigen.

Gestern lief es zu geschätzt 85 % gut. Warum nur so viel? Ich bin ehrlich und muß sagen ich hab wieder die Finger nicht von Kram lassen können der nicht wirklich gut für mich ist, aber es hielt sich in Grenzen.
Mehr dazu im Tagesrückblick.

Ich hab einfach Situationen mit denen ich lernen muß umzugehen. Ich esse wenn es mir nicht gut geht. Egal in welcher Form. Diese Situationen muß ich umgehen und einen anderen Weg als Essen nutzen.
Notfallplan sollte bereit stehen. Ich weiß es ist nicht gut, aber immerhin besser als dann vielleicht wieder Kram zu essen von dem ich die Finger lassen sollte.

Eigentlich weiß ich das alles schon und hab das wohl hier und da schon 100 mal notiert oder mir vorgesagt, aber wohl zu wenig.

Üben, üben, üben und immer wieder vor sagen. Festigen und dran bleiben.

Damit das klappt muß ich mir das wohl immer wieder aufschreiben um es zu sehen.

Interessant, gerade fällt mir ein Gespräch mit meiner Kleinen ein. Sie hatte mir gestern erzählt das die Ergo ihr gesagt hat sie soll anders üben. Die Wörter die sie übt nicht schreiben wie sie sie hört sondern schreiben wie sie sie im inneren sieht.
Ich hab mich gefragt wie ich das mit Ihr umsetzen kann. Eigentlich doch nur in dem Sie das immer wieder schreibt und sieht und liest, den unsere Sprache und gerade hier auch der fränkische Dialekt kann den Kindern das schon ziemlich erschweren.

Ich vergleich dieses Lernen und Üben gerade. Die Vorstellungskraft gewisse Situationen umzusetzten ist oft schwer und in dem man sich dies immer wieder notiert, denke ich, halt ich es mir auch gut und intensiv vor Augen.

Also schreibe ich es eben zum 101. Mal auf. Dazu aber auch später mehr.