Freitag, 11. Januar 2013

Rückblick 1. Arbeitswoche 2013

Ein wenig versuche ich  auch mein TB etwas interessanter zu gestalten, aber so richtig Ideen hab ich noch nicht. Eigentlich ist es hauptsächlich für mich gedacht, aber auch für alle anderen Menschen die Abnehmen möchten und Ihr Leben stressfreier und glücklicher gestalten wollen. Veränderungen im eigenen Leben machen möchten.

Lang hab ich überlegt ob ich meinen Blog wieder aufleben lasse. Vorher war es hier schon sehr still geworden und viele meiner Mitleser hatten sich schon verabschiedet. Inzwischen denke ich ich  mach es wirklich für mich in erster Linie, um Gedanken, Pläne und Co. festzuhalten. Früher oder später freue ich mich bestimmt wenn ich erfolgreich zurück blicken kann.

So einige Dinge versuche ich wie schon geschrieben etwas zu ändern. Zum einen möchte ich  meine Tagesprotokoll auch hier fest halten und mache dies bereits seit Anfang der Woche.

Der Freitagsfüller hat mir auch immer sehr gut gefallen. Ich finde es schön manche Gedanken oder einfach Dinge die man sonst gar nicht groß drüber nachdenkt aufzufrischen.

Tja und dann eben Rückblicke Arbeitswoche / WE um einfach zu sehen was gut oder schlecht gelaufen ist.

Somit hier der erste Wochenrückblick:

Arbeitswoche 02/13

Montag erster Arbeitstag und dann fing das schon so an. Oh weh sag ich nur, aber ich lerne ja nie dazu. Trotzdem wars Sonntag schön mal entspannt und gelassen mit meinem Mann zu sprechen der in den letzten Wochen nicht wirklich gelassen durch die Welt geht. Nachmittag war dann natürlich auch nicht ohne. Kind war duch den Wind. Erste Hausaufgaben, die mich dann wieder ziemlich geschockt haben. Wie doch mein Kind sich selbst unter Druck setzt. Zum Glück blieb die Woche nicht so.
Tja und Start Projekt Gewicht und Gesundheit hat auch gut gestartet. Bewegungspause klappte gut und auch des öfteren Thema Sport am Abend.

Dienstag, ja, schon besser, aber wieder dieser berühmte Dienstag. Im Moment stößt mir da immer und immer wieder das Treffen der Mädls auf. Ich habe dies aber entsprechend am Nachmittag angemerkt und kund gegeben es zu ändern wenn es nicht mehr klappt.
Bewegung am Abend hat auch gut geklappt. Genauso Essen.
Ansonsten irgendwie am Abend das Gefühl von Verdauungsproblemen. Der Magen stellt sich um.

Mittwoch Planung war gut, aber dann doch etwas anders gelaufen als gedacht. Nicht essenstechnisch, Bewegung war eh nicht für den Tag geplannt. Eher das Thema der Nachmittag lief anders als geplannt. Grund war Bauchweh meiner Tochter und ich hab mich gleich wieder mit angeschlossen. So war nichts mit Tanzen, sondern wir beide saßen da mit Wärmflasche.

Donnerstag ein langer Tag bahnt sich an. Mein Rückenproblem wollte ich beim Arzt angucken lassen, daher erst mal von Zuhause gearbeitet. Dachte mit dem Termin fällt Bewegungspause eh ins Wasser.
 Arzt hat mich wieder gerade gebogen, aber auch gemahnt ich müsse was tun.......okay.....bin dran an mir zu arbeiten. Weiß das ich die letzten Monate geschludert habe, aber weiß  nun auch das es einfach Zeit brauchte und die Geschehnisse im November muß ich auch heute noch verarbeiten. Die letzten Tage und Nächte habe ich immer wieder Bilder und Gedanken an meine Mutter. Selbst Tränen kündigen sich an und das will ich nicht verdrängen. Wenn es mir nicht nach Sport ist und ich mich verkriechen möchte werde ich das auch zukünftig so halten. Meine Psyche braucht auch Pflege.
Bewegungspause hat geklappt und ich war happy. Zufrieden trotz Änderung der Mittags-Mahlzeit war ich auch und es war auch gut so. Kam gut mit klar das das Abendessen später ist. So war ich auch gestern rundum zufrieden. Statt Crosser dann noch Rückengym und da auch wirklich dem Rat des Arztes zu folgen war ok.

Freitag und ich wachte auf mit Schmerzen, Hunger und Müdigkeit. Den Tag schaffen wir auch noch. Hunger hab ich bis 9 Uhr ausgestanden und es war mit Tee auch auszuhalten. Schmerzmittel genommen und trotz Probleme und Freitag (wo ich ehr nie die Gym mit gemacht hab) habe ich die Gym mit gemacht. Bin stolz und motiviert raus. Tja und die Müdigkeit ging sogar ein wenig davon weg. Also was will ich mehr.

Ich finde die erste Woche war sehr positiv.

Freitags-Füller

6a00d8341c709753ef01156f545708970c


1.  Wäre es nicht schön, wenn ich schlank und gesund in den Frühling gehe.
2.  Es ist schön am Abend mit meiner Familie im Wohnzimmer.
3.  Ich denke darüber nach, leider immer wieder, warum mußte meine Mutter so früh gehen.
4.  Mir geht es nicht wirklich besser als sie glauben.
5.  Als ich jünger war dachte ich, wenn ich groß bin wird alles besser.
6.  100% Glück und Zufriedenheit ist schwer zu finden.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend mit meiner Familie, morgen habe ich viel für mich geplant und Sonntag möchte ich relaxen, spazieren gehen und den Tag genießen!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Tag 4 - 10.01.13



Essen

•Frühstück - 1 Joghurt mit EW-Pulver
•Mittags - Dönerbox ohne KH nur mit Salat
• Abends - Haxen mit Kraut

Trinken

0,5 l Kaffee mit Milch

1,5 l Tee

1,5 l Wasser

Bewegung
15 Min. Gym
15 Min. Gym

Gedanken/Gefühle

Ich muß sagen, ich bin stolz und zufrieden für mich Tag 3 gut gemeister zu haben und fühl mich soweit ganz gut damit wie es läuft.

Tagesrückblick, alles etwas anders heute gelaufen als gedacht. Ich hatte mein Frühstück früher einnehmen müssen als sonst. War beim Arzt wegen Rücken. Der hat mich gleich mehr oder weniger gerügt. Ich muß was tun. Ne, echt? Ja ich weiß und ich werd dran bleiben.
Somit bin frustriert und doch motiviert ins Büro. Vor lauter Schreck hatte ich nicht mal mehr Schmerzen im Fuß verspürt.
Ich kam schon gleich rechtzeitig für die Bewegungspause. Somit doch noch 15 Min. Gym.

Noch was anders. Das Mittagessen. Eigentlich war mein Shake geplant, aber da ich länger arbeiten mußte, wußte Abendessen wird später und ich noch länger wegen Besprechung sitz bin ich doch mit einem Kollegen raus. Somit laufen und auch anderes Essen aber ohne KH.

3. Änderung, kein Crosser sondern brav wie angeordnet 15 Min. Rückengym.

In Summe super Tag und zufrieden. So kann es weiter gehen.
Tag 3 - 09.01.13

***Plan***

Essen

 •Frühstück - 1 Fl. Fresubin 400 kcal
•Mittags - 1Topfen mit EW-Pulver
•Abends - Leberknödelsuppe

Trinken 0,50 l Kaffee mit Milch 2,0 l Tee 1 l Wasser

Bewegung Pause

***IST***

Essen
•Frühstück - 1 Fl. Fresubin 400 kcal •Mittags - 1Topfen mit EW-Pulver •Abends- Leberknödelsuppe

Trinken
0,75 l Kaffee mit Milch 1,5 l Tee 0,2 l Wasser

 Bewegung
Pause

Gedanken/Gefühle
Zum einen bin ich heute auf Grund der kürzeren Nacht etwas müde aus dem Bett gekrochen, aber trotzdem früher als gedacht da mich die Toilette gerufen hat. Nach etwas Anlaufschwierigekeiten bin ich erstaunlich gut unterwegs gewesen. Mit mehr Elan und Bewegung, trotz ziehen in den Beinen bin ich für meine Verhältnisse geflitzt wie ein Wiesel. Heute früh hatte ich auch wieder gut Hunger, aber mit Trinken läßt sich der im Moment sogar gut aushalten. Bewegung ist bewußt heute keine geplant. Ich will mich zum einen nicht extrem unter Druck setzen. Zum anderen werde ich wohl auf Grund einen Termin die Gym nicht schafffen. Abends hab ich Fahrdienst bei den Mädls und danach wird es zu stressig werden um noch mal was zu machen. Ist vielleicht auch gut um mal die Muskeln etwas zur Ruhe kommen zu lassen. Werde dann die Stunde Wartezeit mir ein Buch in die Hand nehmen und entspannen. 13:00 Uhr Ganz so voller Elan bin ich nicht mehr, aber trotzdem noch mehr als die Tage. Essenstechnisch klappt auch sehr gut. Der Topfen stopft das kaum Tee rein kommt. Trotzdem wird es anstrengend heute, da das Abendessen heute früher ist. Da kracht der Magen bestimmt Abends heftiger. Wie erwartet hat der Termin so lang gedauert und ich konnte nicht in die Gym. Da ich aber darauf vorbereitet war ist es gut so. Abend lief auch soweit ganz gut. Suppe und sonst nichts. Na ja, doch unser Abend lief etwas anders da meine Kleine und ich plötzlich Bauchweh hatten und zusammen mit Wärmflasche am Ende nur noch unter der Decke kuscheln konnten. Ich muß sagen, ich bin stolz und zufrieden für mich Tag 3 gut gemeister zuhaben.

Tag 2 - 08.01.13

 ***Plan***

Essen •Frühstück - 1 Fl. Fresubin 400 kcal •Mittags - 1 Fl. Fresubin 400 kcal 1 Pomelo •Abends - Paprikagulasch mit Salat

Trinken 3 L Wasser oder Tee

Bewegung 15 Min Gym. 30 Min. Bewegung

***IST***

Essen •Frühstück - 1 Fl. Fresubin 400 kcal •Mittags - 1 Pomelo •Abends - Paprikagulasch

Trinken 0,75 l Kaffee mit Milch 2,0 l Tee 1 l Wasser

Bewegung 15 Min. Gym. 30 Min. Crosser

Gedanken/Gefühle

Heute geht es mir zum Glück etwas besser. Schlafmangel und Magenproblem ist übel, aber ich hoffe das wird jetzt alles besser. Essenstechnisch läuft es bis jetzt 12:00 Uhr ganz gut und Bewegung hab ich die Gym. bereits gemacht. Also schon mal 3 mal :daumen:. Ich fühle mich im Moment gelassen und motiviert. Druck ist nicht da, was auch gut ist. Zum einen war ich früh froh das es mir deutlich besser ging. Bin nicht mehr so müde gewesen und hab etwas mehr Energie verspürt. Essen merke ich ich werde ziemlich motiviert und streng mit mir. Kann auch leicht mal Hunger verspüren ohne was essen zu müssen. Trink entsprechend dann mal einen Schluck mehr Wasser oder Tee. War dann mittags zufrieden mit der Pomelo und Abends mit dem Gulasch auch ohne Nudeln. Nur der Hunger am Abend und gleich am Morgen nach dem aufstehen der zehrt etwas mehr an mir, aber ich lasse ihn zu und geh entspannt meinen Rhytmus erst mal am Morgen nach und trink zur Beruhigung einen Schluck Wasser mehr. Abends entsprechend auch, aber auch nicht so viel das ich nachts mehr als 1 mal raus muß. Bewegung war ich super stolz auf mich. Hab trotz leichten Ziehen in den Beinen am Morgen die Gym mit gemacht. Erstaunlich wie ich abgebaut hab und was 15 Min Gym so anrichten können ;-). Der Tag war ziemlich sportlich. Meine zwei haben mich angeguckt wie ich wie selbstverständlich auf meinen Crosser gegangen bin und 30 Min. drauf durchgehalten hab. War anstrengend, bin schnell ins schwitzen gekommen und froh nach der Zeit runter zu gehen, aber mir gings danach *** gut. nachdenklich machte mich nur, danach war ich keine Spur müde und aufgedreht. War bis halb elf auf und selbst im Bett kam ich nicht zur Ruhe. Bin erst nach halb zwölf eingeschlafen.[/CENTER]

Dienstag, 8. Januar 2013

Tag 1 - 07.01.13

Essen
•Frühstück - 1 Fl. Fresubin 400 kcal, 2 Probefruchtschnitten Mandel
•Mittags - 1 Fl. Fresubin 400 kcal 1 Mango
•Abends - Schlemmerfilet und Salat

Trinken
0,25 l Tee
1,25 l Tee
1 l Wasser

Bewegung
15 Min. Gym.
30 Min. gehen

Gedanken/GefühleDer erste Tag war schwer, vor allem weil ich am Vortag mit meinem Mann noch mal etwas den Urlaub verabschiedet habe. Leider mit etwas zu viel im Glas geguckt oder auch in den Teller. Was davon zu viel war weiß ich nicht. Ich denke faßt das Essen war mal wieder falsch oder zu viel, da ich die Nacht mit Sodbrennen wach lag. So hatte ich den ersten Tag mit Magenproblemen und totale Müdigkeit mehr schlecht als recht überstanden gehabt.

Im großen und ganzen bin ich aber mit mir zufrieden. Ich hab Abends nicht mehr genascht. Zum Abendessen mich gut mit Salat satt gegessen.

Bewegung kann ich auch nicht klagen. Auch wenn es nicht Crosser war, ich war nicht ganz fit und bin trotzdem dann noch mal mit meiner Kleinen raus und eine Runde Spazieren gegangen.

Alles wird gut.......


Hallo, an alle die hier immer mitgelesen haben und sich vielleicht fragen wie es mir geht, aber natürlich auch an alle die hier neu dazu kommen.

Tja, wie geht es mir? Soll ich ehrlich antworten? Absolut besch*****.
Meine Versuche im letzten Jahr aus meinem Loch zu steigen sind spätestens im November gescheitert,warum, dazu später. Erst mal so meine Gedanken zu der Zeit vorher.

Ich war mir in vielen klar, aber die Umsetzung braucht seine Zeit. Ich weiß, inzwischen, mein Übergewicht hängt viel mit der Psyche zusammen. Ich hab mit meiner HP und TP, aber auch viel durch eigenes arbeiten an mir gesehen das es nicht damit getan ist seine Ernährung umzustellen. Die Zeit hat mir wieder sehr viel Übergewicht gebracht. Ich ging das ganze aber beruhigter und entspannter an als früher. Mir war das wirklich egal. Ich wollte mich erst mal mit dem Problem an sich auseinander setzen.

Vielleicht fragt Ihr Euch "was ist eigentlich das Problem? Raus kam für mich, in meiner Kindheit sind einige Dinge passiert die "das Kind" wohl nicht verarbeiten konnte, aber auch nicht mit Eltern oder Verwandten sprechen konnte. Es wurde immer mehr geschluckt, immer mehr habe ich mich zurück gezogen und versucht Dinge mit mir selbst auszumachen. Traurig aber wahr, irgendwann wurde daraus Frustessen. Es hat wohl keiner gemerkt. Ich konnte das wohl immer gut verstecken und verstehen konnte mich keiner. Leider hat das dazu geführt das ich das bis jetzt so weiter geführt hab, ohne das ich es selbst wahr haben wollte. Klar hab ich mir schon seit langen gesagt ich hab ne Ess-Störung, aber so richtig bewusst wurde mir das erst im letzten Jahr. Lange Zeit habe ich gegen vieles an gekämpft und war wohl wütend über das was wahr. Damit habe ich nun Frieden geschlossen. War so, ist passiert und läst sich nicht rückgängig machen, aber ich kann jetzt was tun das es besser wird. So weit war ich im letzten Jahr gekommen.

Dazu braucht man aber Kraft und Kraft hatte ich in den letzten 2,5 Jahren stark verloren. Vorher war ich mega erfolgreich mit LCHF schon unter 80 kg gekommen. War hoch motiviert, selbstbewusster und schon mehr zufrieden mit mir und meinem Leben durch die Welt gegangen. Ich hätte nie gedacht das ich so tief falle.
 Der Grund war meine Mutter wurde schwer krank. Das hat mir ziemlich die Füsse weg gezogen, aber wahr haben wollte ich das nicht. Gemerkt hab ich es schon gleich gar nicht. Ich dachte klar meine Mutter ist schwer krank, mein Verhältnis zu Ihr war nie richtig. Hab auch einiges durch mit Therapie und da auch abgeschlossen wie es war und ist. Ich liebe sie und will sie so nicht sehen. Sie leidet, das erste Jahr war schwer, aber man hat gehofft "es wird Alles gut........" ja, nur wusste lang keiner von uns das der Krebs bösartig war. Nun kann ich auch verstehen warum meine Mutter nicht mehr die selbe war. Vorletztes Jahr hatte jeder von uns Hoffnung geschöpft. Es geht aufwärts dachte man noch Anfang des Jahres, aber dann kam im Frühjahr die zweite Diagnose und alles fing von vorn an, nur noch viel schlimmer.
Infektionen, Zusammenbruch, Intensivstation und 8 Wochen bangen und hoffen. man hörte das erste Mal "der ist nicht heilbar". Ich wollte es wohl nicht hören, hab nur gebetet, gehofft, meinen Vater unterstützt, meine Schwester entlastet, die Ihren Mann lang im KH hatte. Nebenbei, 1. Klasserein Zu hause, Haushalt, Job, Familienleben, Freundeskreis pflegen. Was eben so an stand.
Es wurde zwar wieder besser, raus aus der Intensiv, Reha und Co. man glaubte und hoffte. Ich ging erlöst aber geschwächt in den Urlaub. Hoffte auf Erholung und merkte nicht das ich tiefer nicht fallen konnte. Bin am Ende gewesen, hatte keine Kraft mehr. Meine Ernährung war dahin. Mein Gewicht immer mehr nach oben, mein Rücken brachte mich um und nebenbei viele Erkältungen, Blasenentzündungen, usw.
Gemerkt hab ich nicht woran es lag. Das hab ich erst im letzten Jahr so richtig begriffen. Die Angst mit Bandscheibenvorfall auf den OP-Tisch zu landen oder noch schlimmeres wurde immer größer. Keiner konnte mir helfen die Schmerzen zu beenden, keiner konnte wirklich was finden woran es lag. Dachte ich, ich hab nicht zugehört. Erst im Herbst hat mir ein Arzt klar gemacht. Da ist nichts am Rücken "haben Sie psychische Belastungen"??? Hammer Schlag ins Gesicht! Hab ich das?
Ich doch nicht!!! Sch**** gestehe Dir das doch endlich mal ein!!!!!! Irgendwann mußt auch Du das sehen!!!! Ok, ja ich habs. Wenn ich wirklich drüber nach denke, fing ja alles mit der Krankheit meiner Mutter an. Mich macht das fertig, völlig fertig. Ich versteh die Welt nicht mehr. Die Frau, die immer so stark und selbstbewusst durchs Leben ging. Die nichts aus der Bahn werfen konnte saß seit Monaten vor mir wie ein Häufchen Elend. Das kann nicht sein, das ist ein Alptraum, ein Alptraum der noch schlimmer wurde. Es kamen Wochen mit ständigen gehen und kommen aus dem KH, sie wurde schwach, anfälliger und man sah wieder wie es abwärts ging. Wahr haben wollte ich es nicht, dann kam eins nach dem anderen, Überlegungen Palitativ, Hospits, Zuhause.......Was wollen die überhaupt?????? Behandlungsfehler?!?! Hört da eigentlich noch einer zu? Dann hatte man das Gefühl es wird besser.

Samstag 10.11.12, 8:00 Uhr, es ist vorbei!!!

Gedanken kreisen! Warum!!! Nein, das kann nicht sein!! Warum Sie? Warum so? Warum jetzt schon? Warum, warum, warum?
Kopfkino, Bilder über Bilder, der letzten Jahre, Monate, Tage, des leblosen kranken mageren Körpers! NEIN!!!! Bitte laßt es aufhören. Dieser Schmerz ist unendlich und ich versteh es heute noch nicht. Ich glaube es nicht, ich verstehe es nicht.
All die Dinge die danach zu erledigen waren, Hölle auf Erden. Ich wünsche es keinen. Es ist kaum zu ertragen.

Zeit heilt alle Wunden!
Wann? Es ist wie gestern. Es hört nicht auf weh zutun. Jeder Gedanke dran "Sie ist erlöst, sie hat es überstanden, dort wo sie ist geht es ihr nun besser........
Ich will es nicht mehr sagen müssen. Ich will das es einfach aufhört.
Trotzdem ich lass es einfach zu. Mehr kann ich nicht tun. Es braucht seine Zeit, bei einem mehr bei anderen weniger. Ich hab so viel Kraft gebraucht und nun ist die Zeit da es zu verarbeiten. Kraft aufzubauen. Langsam, aber irgendwann muß es wieder werden.

Ablenkung, sich um sich kümmern. Neues Jahr, durch starten. Das will ich versuchen auch wenn es noch schwer fällt. Ich versuch mir zu sagen "das Leben geht weiter und man muß es für sich gut meistern". Ich muß mich nun auf mich konzentrieren. Bin ein ÜHU geworden und das war ich noch nie!!!! Ich könnte heulen.

Trotzdem gehe ich es langsam an. ich weiß mit Druck geht gar nichts, aber ich weiß ich schaffe es.
Wie? Langsam? Schritt für Schritt und ohne Druck.
Arbeiten an meiner Ess-Störung, bewußter Essen und mehr Bewegen.
Vielleicht auch bald wieder mit LCHF. Zumindest liebäugle ich damit, weil ich weiß mir ging es damit sau gut, aber ob ich diese Stränge mit mir jetzt schon kann, weiß nicht. Erst mal langsam und das womit ich klar komme. Schritt für Schritt. Gestern war mein erster Tag und der verlief schon mal gut.

Mittwoch, 25. April 2012

Die ersten Schritte zum neuen Weg - Teil 1

Seit einiger Zeit gehe ich nun zu  meiner Heilpraktikerin. Die einiges in mir wach gerüttelt hat.
Ich bin durch Sie über alle Diäten hin weg. Ich hab keine Lust mehr mich zu vergewaltigen. Ich habe genug Erfahrung in den letzten Jahren gesammelt. Klar ist doch auch, nach der Diät wird es wieder mehr wenn ich wieder so weiter machen würden wie bisher. Sicherlich nimmt man aus den vielen Diäten einiges mit, aber im Grunde soll man auch Leben und das tu ich seit ich denken kann nicht mehr. Weil mein Leben in Fesseln ist. Gefesselt von Essen. Es wird noch ein steiniger Weg werden und noch sind die Feseln nicht weg, aber deutlich lockerer geworden. Essen wir normal. Wie das täglich Zähne putzen.

Klar ist doch:
jedes Gemüse hat weniger Kcal als Schweinshaxe.
Jeden Tag über den Bedarf leben ist zu viel.
Es gibt Tage wo es festlich wird, ist das normalste der Welt.
Normale Esser würden vorn weg oder danach eben etwas reduzieren, oder mal Sport einbauen.
Ich muß eh auf Dauer eine Ernährung für mich finden die paßt. Mein Essverhalten ändern. Schlanke machen es nicht anders. Ich bin mir nach meiner letzten Woche Experiment sicher ich schaffe es. Auch wenn es nicht gleich ist.

Vielleicht hilft es anderen auch in die Spur zu kommen. Hier mal was ich so gemacht habe. Allerdings teile ich es entsprechend in Schritten auf.

Ganz wichtig ist dafür: schafft Euch ein Tagebuch an. Wo Ihr rein schreibt nur für Euch. Papier was immer dabei sein kann und auch rein gemalt wird. Ich hab immer gesagt das schaff ich nie. Nun tu ich es schon seit Wochen.

Teil 1
1. Woche
Alles auf Anfang gestellt. Sämtliche Diäten (gerade was KH, EW oder Fett an geht) verbannt.
Eine Liste gemacht mit was mag ich, was mag ich nicht von Gemüse, Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate.
Nicht schummeln, sondern wirklich danach "womit kann ich mein Leben verbringen ohne drauf zu verzichten und wofür würde ich im Leben nicht ständig verzichten wollen" ohne Rücksicht auf irgend welcher Diätregeln.
Das ist sicherlich auch eine Woche wo man vielleicht wieder etwas zu nimmt, da man auch wirklich mal essen soll worauf man Lust hat und ich sag Euch da genießt man und ißt ohne schlechtes Gewissen. Trotzdem wars nicht viel mehr.
Schreibt auf was Ihr die Woche so eßt. Mit Uhrzeit und Menge. Was Euch gut gelungen ist gebt Euch eine farbige Belohnung.
Was nicht so gut lief ein Smily ohne Farbe. Warum? Hebt die positiv gelaufenen Dinge hervor. Die negativen hängen einen eh im Kopf länger hinterher und man sollte sich mehr auf die positiven Dinge konzentrieren.
Trinken ist auch sehr wichtig. Ich glaub so ungefähr 35 ml pro Körpergewicht. Da kommt was zusammen und selbst ich, wo viel trink schaffe nicht immer alles.
Versucht aber nicht ständig zu essen, sondern guckt wie Ihr mit den Mahlzeiten klar kommt. Ich für mich hab entschieden ich komme mit 3 Mahlzeiten aus. Zwischenmahlzeiten bringen mich nur dazu ständig zu essen. Ich esse mich lieber 3 mal satt. 5 Std. Pause um den Körper Ruhe  zu gönnen wäre super.
Es hört sich alles komisch an. Dachte auch: wie, warum und ich nehm doch wieder zu, aber machts wirklich. Es führt Euch zu Euch zurück und zum Essen wie wir es sollten.
Auch wenn der erste Teil bei mir schon wieder einige Zeit her ist, ich liebe es und genieße es so zu Essen. Ich lerne wieder Dinge von früher lieben, die ich mir verboten hab. Ich esse Dinge nicht mehr, die ich mir nur eingeredet hab zu lieben.
Allein das bringt schon viel Zufriedenheit.
Na und hätte ich nicht meine Regeln verstoßen die letzten WE (mit guten Grund wie Geburtstag, Hochzeitstag):rolleyes: Hätte ich sicherlich schon wieder die u90. Den trotz Dinge die Diäten verbieten habe ich täglich 300g unter der Woche abgenommen.
Beispiel gestern:
Früh Nüsse, Mango
Mittag 2 Weißwürste, Brezel
Abend 2 Teller Kohlrabi-Hackfleischsuppe
und noch ein Ausrutschter mit 5 Mini-Tüten Gummitieren :(
Heute 300g weniger :daumen:
Na und das hatte ich vor paar Wochen mit Alma gequält geschafft. Also warum, wenn es auch so geht?