Erst Mal muß ich wohl hier Staub wischen....hüstel.....war lang nicht mehr da.
Ob was passiert ist? Nein, eigentlich nicht. Außer das ich wohl untauglich für's Schreiben in Blog und Forum geworden bin. Hattet Ihr das auch schon? Eben hatte ich gelesen es hat sich eine Blog-Kollegin abgemeldet und kurz drauf auf Entzug wieder angemeldet. Wenn ich das auch sagen könnte. Im Moment gibt mir das leider nicht viel. Früher wars einfach intensiver. Richtig süchtig war ich danach und wartete sehnsüchtig auf Antwort. Über die Jahre hatten sich viele verabschiedet. Nun wo ich meinen Blog habe merke ich das erst richtig. Rückantworten sind rar und davon hab ich wohl gelebt.
Eigentlich wollte ich mir auch die Dinge die mich belasten von der Seele schreiben, aber irgendwie will das nicht wirklich von Kopf in den Blog. Einerseits weil ich weiß hier ist es nicht sicher und alle Welt liest davon.- Gut ich hätte mein privates, aber da kann keiner lesen. Was im Moment keinen Sinn für mich macht. Ich selbst will manches gar nicht mehr sehen. Andererseits hab ich das Gefühl ich würde nur jammern. Was ich auch nicht ständig will. Im Moment beschäftigen mich viele Dinge. Probleme die jeder mehr oder weniger hat. Im Alltag, Familie und Job. Zusätzlich kämpf ich mit meiner Gesundheit auch mal mehr und mal weniger. Manches will ich nicht verstehen, manches wohl mein Körper nicht. Der schreit dann wiederum hier und da mit irgend welchen Wehwehchen wo ich mir denk "schon wieder was, langt es nun nicht mal".
Ernährung und Abnehmen war ja hier so mein Thema. Nein ich bin noch mit LCHF auf dem richtigen Weg. Hab leider auf Grund eben oben genannter Befindlichkeiten hier und da des öfteren auch mal einen Ausrutsch, den ich mir einfach zugestehen muß. Ich glaube ich brauche im Moment nichts mehr als einfach mal tun was ich möchte. Keine Zwänge mehr mit Sport der dann wenn ich ihn zum 101 Mal nicht geschafft habe wieder zu Frust führt. Der Gang auf der Waage zeigt immer noch die gleiche Zahl wie vor paar Wochen an. Kein Wunder ich gönne mir ja auch mal hier und da ein Gläschen Wein, Nüsse oder dunkle Schoki. Froh kann ich sein über den Stillstand. Es könnte ja schlimmer kommen.
Mich aber wieder in die Zwänge kcal zählen biegen möchte ich nicht. Gerade mal ab und an (aber auch schön länger her) hab ich den Skaldaman gecheckt, selbst das ist mir zu viel. Die Waage meckert nicht, dann kann ich zufrieden sein. Nu ja, was bleibt dann noch hier zu schreiben. Selbst das steht still.
Die Luft ist raus, ob sie wieder kommt kann ich nicht sagen. Ich hab das Bedürfnis nicht ins Leere zu schreiben. Ich lese ab und an bei Euch mit um Euch nicht aus den Augen zu verlieren, mehr geht wohl zur Zeit nicht. Daher nicht böse sein, keine Sorgen machen oder wer mich näher kenn auch gern mal eine Mail an mich. Darüber würde ich mich total freuen.
Allen eine schöne Weihnachtszeit und weiterhin viel Erfolg, bis hoffentlich bald!
Essgestört (Bingeating) ein Leben lang? - Nein das muß nicht sein! Ich befasse mich seit längerem intensiv mit mir und meinen Problemen aus denen diese Störung kam. Begleitend dazu möchte ich meine Ernährung auf LCHF langfristig umstellen. Inzwischen ist das mein 3. Anlauf abgesehen von den halbherzigen Versuchen, aber ich werde nicht aufgeben und weiß ich werde es eines Tages schaffen.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Montag, 15. November 2010
Zu großer Schuh - Teil 2 - wie es heute ist
Versprochen ist Versprochen und hier gehts zu Teil 2.
Raus aus der Spirale und rein ins Labyrinth
Ja mit LCHF ging es in Nullkommanix faßt 15 kg runter. In der Zeit seit Februar 2010 bis September. Mal mehr mal weniger und ich fühlte mich soooo gut dabei. Ich war dieser Sucht der KH nicht mehr verfallen. Essen wurde für mich Nebensache. Konnte nicht verstehen wie ich z. B. Jahre damit verbracht hab auch Kirchweih nur ans Essen zu denken.
Wo andere bei z. B. Hochzeit nur von einem Essen zur nächsten Mahlzeit lebten, saß ich entspannt da. Es lief und es lief sogar sehr gut. Sicherlich aber auch weil ich im Netz sehr viele Menschen kennen gelernt hab die mich unterstützten und meine Therpeutin im Hintergrund.
Ich war nämlich auch dabei mich neu kennen zu lernen. Es gab viele bewegende Gespräche, aber auch Erlebnisse in diesen Jahr.
Nicht einfach wenn man sich nicht kennt und liebt, aber mit vielen Situationen wird man wach gerüttelt und kann an sich arbeiten. Es gab Situationen wo mir klar gemacht wurde "hier reagiert das kleine in mir unverstanden, verletzt, allein gelassen" und im Spätsommer "tobt der Teenie in mir der sich nichts mehr sagen lassen wollte und bemuttert werden wollte".
Kurz darauf hab ich bemerkt es gibt da jemanden der nach vorne tritt. Hallo hier bin ich: "die 40jährige Tussi, die selbstbewußt auftritt, zeigt wer sie wirklich sein will und auf den Tisch schlägt und sagte wo es lang geht".
Kann sich einer vorstellen wie es in mir ab geht seit Monaten. Wieviel Personen gibt es in einen? Mutter, Tochter, Ehefrau, Vollzeitberufstätitge, Hausfrau, Freundin......... Was ist man eigentlich alles? Na und nu auch noch 5, 14, 40 ........
Wie soll man sich da gerecht werden??? In mir tobt der Bär seitdem ich weiß warum ich im Spätsommer so komisch unterwegs war.
Zur Zeit hab ich Höhen und Tiefen die nicht ohne sind. Teilweise weil es in diesem Jahr durch viele Dinge wie z. B. eine schwere Krankheit in der Familie, ziemlich durcheinander geht.
Warum im Labyrinth? Weil ich nun einen ganzen Schritt weiter bin. Im Labyrinth meint man oft wieder am Anfang zu sein und findet sich doch gleich wieder in der Mitte. In der Spirale denkt man ja in die Tiefe der Mitte zu fallen und nichct mehr raus zu kommen.
In einem Labyrinth befinde ich mich. Am Anfang steh ich schon lang nicht mehr, aber ich weiß auch der Weg wird noch steinig bis ich am Ziel bin.
Wo andere einfach Ihren Alltag meistern, bringe ich kleine Situationen mit einem schweren Kampf über mich. Hätte mir das einer gesagt vor Jahren, hätte ich nicht geglaubt. Depressionen können einen ziemlich nieder machen, aber auch endlich aus dem falschen Muster raus bringen wenn man es zu läßt.
Dieser Dauerstreß macht mich fertig und den hab ich oft selbst verursacht. Inzwischen bringt mich Streß und dann noch dazu kommende kleine Situationen dazu zusammenzuklappen. So ging es mir vor einigen Tagen und was mach ich? Ins alte Muster verfallen. Essen!
Daher weiß ich nun ich darf mich nicht stressen. Abnehmen ist zur Nebensache geworden. Viel wichtiger ist mich mit diesen kleinen Situationen nicht wieder zum Essen zu bringen sondern diese mit anderen Dingen aufzuarbeiten. Ich weiß ich schaffe den restlichen Weg. Ich weiß aber auch, mein Körper braucht im Moment viel Kraft um einige Dinge im Alltag zu bewältigen.
Seit Freitag weiß ich nun 100% ig, ich will all diese Dinge aus meinem Leben schaffen. Ich werde mich der (seit meiner Kindheit in mir lebenden) Angs vor dem Leben stellen. Um es für andere anschaulicher zu machen was einen schon aus der Bahn werfen kann werd ich sicherlich hier und da mal berichten.
Sicherlich werde ich hier noch einige ziemlich erschrecken mit Berichte´n hier, aber genau das ist es was ich nun wohl brauch. Mich den Dingen einfach stellen. Für jede Begleitung und Unterstützung auf meinen steinigen Weg bin ich Euch dankbar.
Raus aus der Spirale und rein ins Labyrinth
Ja mit LCHF ging es in Nullkommanix faßt 15 kg runter. In der Zeit seit Februar 2010 bis September. Mal mehr mal weniger und ich fühlte mich soooo gut dabei. Ich war dieser Sucht der KH nicht mehr verfallen. Essen wurde für mich Nebensache. Konnte nicht verstehen wie ich z. B. Jahre damit verbracht hab auch Kirchweih nur ans Essen zu denken.
Wo andere bei z. B. Hochzeit nur von einem Essen zur nächsten Mahlzeit lebten, saß ich entspannt da. Es lief und es lief sogar sehr gut. Sicherlich aber auch weil ich im Netz sehr viele Menschen kennen gelernt hab die mich unterstützten und meine Therpeutin im Hintergrund.
Ich war nämlich auch dabei mich neu kennen zu lernen. Es gab viele bewegende Gespräche, aber auch Erlebnisse in diesen Jahr.
Nicht einfach wenn man sich nicht kennt und liebt, aber mit vielen Situationen wird man wach gerüttelt und kann an sich arbeiten. Es gab Situationen wo mir klar gemacht wurde "hier reagiert das kleine in mir unverstanden, verletzt, allein gelassen" und im Spätsommer "tobt der Teenie in mir der sich nichts mehr sagen lassen wollte und bemuttert werden wollte".
Kurz darauf hab ich bemerkt es gibt da jemanden der nach vorne tritt. Hallo hier bin ich: "die 40jährige Tussi, die selbstbewußt auftritt, zeigt wer sie wirklich sein will und auf den Tisch schlägt und sagte wo es lang geht".
Kann sich einer vorstellen wie es in mir ab geht seit Monaten. Wieviel Personen gibt es in einen? Mutter, Tochter, Ehefrau, Vollzeitberufstätitge, Hausfrau, Freundin......... Was ist man eigentlich alles? Na und nu auch noch 5, 14, 40 ........
Wie soll man sich da gerecht werden??? In mir tobt der Bär seitdem ich weiß warum ich im Spätsommer so komisch unterwegs war.
Zur Zeit hab ich Höhen und Tiefen die nicht ohne sind. Teilweise weil es in diesem Jahr durch viele Dinge wie z. B. eine schwere Krankheit in der Familie, ziemlich durcheinander geht.
Warum im Labyrinth? Weil ich nun einen ganzen Schritt weiter bin. Im Labyrinth meint man oft wieder am Anfang zu sein und findet sich doch gleich wieder in der Mitte. In der Spirale denkt man ja in die Tiefe der Mitte zu fallen und nichct mehr raus zu kommen.
In einem Labyrinth befinde ich mich. Am Anfang steh ich schon lang nicht mehr, aber ich weiß auch der Weg wird noch steinig bis ich am Ziel bin.
Wo andere einfach Ihren Alltag meistern, bringe ich kleine Situationen mit einem schweren Kampf über mich. Hätte mir das einer gesagt vor Jahren, hätte ich nicht geglaubt. Depressionen können einen ziemlich nieder machen, aber auch endlich aus dem falschen Muster raus bringen wenn man es zu läßt.
Dieser Dauerstreß macht mich fertig und den hab ich oft selbst verursacht. Inzwischen bringt mich Streß und dann noch dazu kommende kleine Situationen dazu zusammenzuklappen. So ging es mir vor einigen Tagen und was mach ich? Ins alte Muster verfallen. Essen!
Daher weiß ich nun ich darf mich nicht stressen. Abnehmen ist zur Nebensache geworden. Viel wichtiger ist mich mit diesen kleinen Situationen nicht wieder zum Essen zu bringen sondern diese mit anderen Dingen aufzuarbeiten. Ich weiß ich schaffe den restlichen Weg. Ich weiß aber auch, mein Körper braucht im Moment viel Kraft um einige Dinge im Alltag zu bewältigen.
Seit Freitag weiß ich nun 100% ig, ich will all diese Dinge aus meinem Leben schaffen. Ich werde mich der (seit meiner Kindheit in mir lebenden) Angs vor dem Leben stellen. Um es für andere anschaulicher zu machen was einen schon aus der Bahn werfen kann werd ich sicherlich hier und da mal berichten.
Sicherlich werde ich hier noch einige ziemlich erschrecken mit Berichte´n hier, aber genau das ist es was ich nun wohl brauch. Mich den Dingen einfach stellen. Für jede Begleitung und Unterstützung auf meinen steinigen Weg bin ich Euch dankbar.
Mittwoch, 3. November 2010
Ich hab es getan!!! Bis zu die Knie hoch war ich drin!!!
Nun fragt sich sicher jeder erst mal was den!!!
Seit Jahren liebäugel ich auch mit Stiefeln. Ja genau die Dinger die einen bis zum Knie hoch gehen.
Jeder würde sagen, na dann kauf Dir doch einfach welche.
Klar, hätte ich doch auch gern. Wenn den da nicht diese mega dicken Wadeln gewesen wären. Wie soll man da je rein passen. Ich wohl nie!!! Na und so bin ich Jahre lang weg guckend von diesen Dingern an den Regalen vorbei gelaufen mit dem Gedanken "da paßt ja eh nicht rein, also versuchs erst gar nicht". Früher hatte ich die Dinger N*****stiefel genannt. Ähm, ja trägt heute ja faßt jeder, aber ich eben damals nicht und was man gern hätte, aber nicht bekommt wertet man gern selbst für sich ab.
Trotzdem hat mich das nie ruhen lassen. Selbst eine Bekannte groß und selbst zu der Zeit stärker als ich hat da rein gepaßt. Na und mein Schwesterherz kommt auch wieder mit solchen Dingern an *grrrr*. Ich will die auch haben.
Heute warte ich auf meinen Mann. Na und wo? Bei einen Schuhgeschäft. Was stand da außen? Regale mit Schuhen, Stiefeln und auch diese kniehochen Stiefel. Oh und da waren welche dabei die echt megaoberaffeng**** aussahen.
Ne, ich hätte die Dinger gar nicht anprobiert, wenn da nicht mein Mann mich beim gucken erwischt hätte und meinte "probier doch mal". Er meinte noch da paßt mein Fuß schon gar nicht rein *hihi* und konnt es kaum glauben das es doch richtig gut ging. Kaum zu glauben, die Wade war sogar drin und der Stiefel zu. Sogar mit Absatz, wo ich doch sonst kaum in Schuhen laufen konnte die höher als einen cm waren.
Kaum zu glauben mit was man sich eine Freude machen kann wenn man 15 kg leichter ist.
Seit Jahren liebäugel ich auch mit Stiefeln. Ja genau die Dinger die einen bis zum Knie hoch gehen.
Jeder würde sagen, na dann kauf Dir doch einfach welche.
Klar, hätte ich doch auch gern. Wenn den da nicht diese mega dicken Wadeln gewesen wären. Wie soll man da je rein passen. Ich wohl nie!!! Na und so bin ich Jahre lang weg guckend von diesen Dingern an den Regalen vorbei gelaufen mit dem Gedanken "da paßt ja eh nicht rein, also versuchs erst gar nicht". Früher hatte ich die Dinger N*****stiefel genannt. Ähm, ja trägt heute ja faßt jeder, aber ich eben damals nicht und was man gern hätte, aber nicht bekommt wertet man gern selbst für sich ab.
Trotzdem hat mich das nie ruhen lassen. Selbst eine Bekannte groß und selbst zu der Zeit stärker als ich hat da rein gepaßt. Na und mein Schwesterherz kommt auch wieder mit solchen Dingern an *grrrr*. Ich will die auch haben.
Heute warte ich auf meinen Mann. Na und wo? Bei einen Schuhgeschäft. Was stand da außen? Regale mit Schuhen, Stiefeln und auch diese kniehochen Stiefel. Oh und da waren welche dabei die echt megaoberaffeng**** aussahen.
Ne, ich hätte die Dinger gar nicht anprobiert, wenn da nicht mein Mann mich beim gucken erwischt hätte und meinte "probier doch mal". Er meinte noch da paßt mein Fuß schon gar nicht rein *hihi* und konnt es kaum glauben das es doch richtig gut ging. Kaum zu glauben, die Wade war sogar drin und der Stiefel zu. Sogar mit Absatz, wo ich doch sonst kaum in Schuhen laufen konnte die höher als einen cm waren.
Kaum zu glauben mit was man sich eine Freude machen kann wenn man 15 kg leichter ist.
Freitag, 29. Oktober 2010
Trinken
2 - 3 Liter sollte man am Tag trinken. Von vielen höre ich sie trinken zu wenig. Manche schaffen nicht mal 2 Gläser Flüssigkeit am Tag.
Früher, damit meine ich bevor ich intensiv ans Abnehmen gedacht habe, habe ich über die Menge die ich trinke auch nicht nach gedacht. Na und schon gar nicht drüber was ich trinke.
Irgendwann hab ich es mir angewöhnt viel zu trinken. Von Zuckerwasser wie Limonade, Cola und Saft auf Mineralwasser oder Tee. Von Kaffee mit Milch und Zucker auf schwarz.
Im Job hab ich es oft geschafft 2 - 3 l Tee zu trinken. Teiweise aber auch, weil ich einfach damit den auftretenden Hunger bzw. schon Magenkrachen beruhigen wollte.
Zuhause nach Feierabend schaffte ich dann kaum noch was. We schaffte ich die Menge eher selten dann mit Wasser.
In letzter Zeit hab ich aber das Problem im Job das richtige Getränk zu finden. Irgendwie reizt mich keins der Teesorten richtig. Wenn ich dann dran denk ist er noch zu heiß und Wasser hier rein schleppen bekomme ich aus irgend welchen Gründen nicht gebacken.
Kaffee ist für mich zur Zeit eher ein Wachmacher. so richtig Gelüste danach hab ich im Moment nicht wirklich. Obwohl mit Sahne muß ich es nicht unbedingt haben.
Zuhause greif ich (um Geschmack zu bekommen) immer öfters zu light-Produkten. Durstlöscher sind die ja auch nicht wirklich. Abgesehen von den anderen Übeltätern die darin schlummern.
Das muß wieder anders werden!
Es muß doch machbar sein 2 - 3 l am Tag zu trinken.
Noch dazu schleicht mich zur Zeit sehr oft der Gedanke "ich hab Hunger". Im Job noch etwas leichter zu umgehen gleich was zu essen, aber trotzdem die Gefahr da. Na und in Wirklichkeit ist es ja kein Hunger sondern einfach Flüssigkeitsmangel. Ich brauch was zu trinken.
Also Schlachtplan läuft. Nächste Woche wird Wasser ins Büro geschafft.
Neue Teesorten aussprobiert.
Vielleicht einfach auch mal kalten Tee Zuhause trinken.
Früher, damit meine ich bevor ich intensiv ans Abnehmen gedacht habe, habe ich über die Menge die ich trinke auch nicht nach gedacht. Na und schon gar nicht drüber was ich trinke.
Irgendwann hab ich es mir angewöhnt viel zu trinken. Von Zuckerwasser wie Limonade, Cola und Saft auf Mineralwasser oder Tee. Von Kaffee mit Milch und Zucker auf schwarz.
Im Job hab ich es oft geschafft 2 - 3 l Tee zu trinken. Teiweise aber auch, weil ich einfach damit den auftretenden Hunger bzw. schon Magenkrachen beruhigen wollte.
Zuhause nach Feierabend schaffte ich dann kaum noch was. We schaffte ich die Menge eher selten dann mit Wasser.
In letzter Zeit hab ich aber das Problem im Job das richtige Getränk zu finden. Irgendwie reizt mich keins der Teesorten richtig. Wenn ich dann dran denk ist er noch zu heiß und Wasser hier rein schleppen bekomme ich aus irgend welchen Gründen nicht gebacken.
Kaffee ist für mich zur Zeit eher ein Wachmacher. so richtig Gelüste danach hab ich im Moment nicht wirklich. Obwohl mit Sahne muß ich es nicht unbedingt haben.
Zuhause greif ich (um Geschmack zu bekommen) immer öfters zu light-Produkten. Durstlöscher sind die ja auch nicht wirklich. Abgesehen von den anderen Übeltätern die darin schlummern.
Das muß wieder anders werden!
Es muß doch machbar sein 2 - 3 l am Tag zu trinken.
Noch dazu schleicht mich zur Zeit sehr oft der Gedanke "ich hab Hunger". Im Job noch etwas leichter zu umgehen gleich was zu essen, aber trotzdem die Gefahr da. Na und in Wirklichkeit ist es ja kein Hunger sondern einfach Flüssigkeitsmangel. Ich brauch was zu trinken.
Also Schlachtplan läuft. Nächste Woche wird Wasser ins Büro geschafft.
Neue Teesorten aussprobiert.
Vielleicht einfach auch mal kalten Tee Zuhause trinken.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Zu großer Schuh (Mitschwester sagt Danke) - Teil 1 - wie es mal war!!!
UM HIER KEINE SCHLECHTEN GEDANKEN AUFZUBRINGEN. ICH WILL HIER NIEMANDEN DIE SCHULD ZUWEISEN; SONDERN HIERMIT EINFACH NUR MEINE GEDANKEN UND GEFÜHE NIEDER SCHREIBEN UND ZWAR SO WIE ICH ES FÜR MICH ERLEBT UND GEFÜHLT HABE!
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Ich bin immer noch sprachlos....., aber es war wohl wirklich gut was vorgestern passiert ist. Ja ich war die mit der Traurigkeit in den Zeilen. Heute würde ich faßt sagen Verzweiflung. Ich war die telefonierende Mitschwester und heute frag ich mich wieder was war los?
Danke das Du das für mich getan hast. Deine Zeilen sind wunderbar. Es hat mich noch ein bisschen mehr zu meinen momentanen Gesprächen wach gerüttelt. Vielleicht tun es meine Zeilen für andere.
Stimmt, ich war viele viele Jahre in dieser Endlosspirale "Essen ist Trost, Gefühl, Entspannung sich was Gutes tun". Wie ich dort rein kam. Gute Frage! Wie kann man sich so klein machen? Oder so dick machen? Tja klein wird man gemacht und irgendwann glaubt man es auch. Dabei macht man sich dick.
Irgendwann denkt man nur noch dran "es liegt am Dick sein. Wenn man schlank ist, ist alles anders. Denkste.
Auch wenn es nicht so ganz einfach für mich ist es hier nieder zu schreiben, aber sicherlich meine Therapie auch unterstützt. Was mir am wichtigsten dabei ist: es soll anderen Helfen den Schritt zu machen. Macht was nötig ist, es Hilft Euch aus dieser Endlosspirale raus zu kommen. Laßt Euch aber gleich klar sein "dünn werden allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg". Lernt Euch lieben und schätzen. Holt Euch Hilfe die Ihr braucht dazu!
Ich rutsche in diese Spirale als Kind. Ich denk so mit 5 - 6 Jahren ging es los. Klar war mir schon immer es rührt aus meiner Kindheit. Das diese noch weiter in mir schlummert mußte ich erst in Gesprächen lernen. Wenn ich Bilder von mir als 5jähriges Kind seh, war ich schlank. So schlank, man riet mir Karamalz zu geben.
An vieles in dem Alter erinnert man sich nicht. Meist an die Dinge die sich nicht gut angefüllt haben um so besser. Ich fühlte mich ungewollt, ängstlich und alleine. Mir fehlte die Zuneigung. Hat man mit mir gekuschelt? Keine Ahnung! Materiel hat es bei mir an nichts gefehlt, was auch oft betont wurde mit so Sätzen wie "ich hab immer geguckt das Eure Oberteile nicht zu kurz werden und immer gearbeitet damit es Euch gut geht." Darf also keiner glauben ich wurde schlecht behandelt.
Ich habe auch keine Erinnerung daran ob ich im Kiga Freunde hatte. Sah mich immer nur allein in der Wohnung sitzen. Am roten Tischchen mit meinen Kinderheftchen beschäftigt. Meine Mutter wuselt um mich herum.
Den Wechsel in die Schule mußte ich mit den Wechsel in den Heimatort meiner Mutter erleben. Also mit 6 - 7 Jahren Gefühlschaos. Ungewollt von den Mitschülern. Jeder Versuch dort in die Gruppe einzudringen war erfolglos. Es wurde zu zehnt und mehr mit Schneebällen auf mich geworfen und ich entwickelte mich langsam aber sicher endgültig zum Einzelgänger. Noch mehr natürlich mit 8 als ich nicht mehr das Einzelkind war.
Es gab sogenannte "Freundinnen" nur aus der Randgruppe.
Da war ich! Ein Außenseiter, unscheinbar, schüchtern und irgendwann bummelig dazu.
Schüchtern und nur nicht auffallen war das Motto. Bei Sport sich nichts zugetraut und schon gar keinen Gruppensport wie Handball. Da half auch kein Fragen meiner Mutter. Wo andere anfingen sich in Teenie-Clubs zu treffen, war der Teenie-Club ein Zimmer aus der Randgruppe wo man sich traf. Na und wenn man mal ausbrach aus seinem zu engen Schuh und von jemanden bemerkt wurde. In der Pubertät der ersten Jungen sich nähert? "Wow, da gibts doch jemanden der mich sieht und nicht die Tussies"!!
Man wird dabei von Oma beobachtet und von Mutter zurück geholt.
Noch angemerkt vor versammelter Manschaft. Klasse doch, oder?
Wie ich zum Essen kam? Genascht hatten wir schon immer gern. Mein Vater hat sich nach dem Abendessen immer noch sein Dessert in Form von Süßigkeiten, Eis, aber auch Früchte und Nüsse geholt. Wir Kinder saßen gern dabei und unsere Oma (seine Mutter) meinte immer: nim ruhig Dir Süßigkeiten aus dem Schrank. Schoki ist doch was Gutes. Später Mal wußte ich was gemeint war. Zu Kriegszeiten war man dankbar um jede Schoki. Leider zu spät für mich, ich habs gesammelt weil ich süchtig danach war. Die einzige Aufmerksamkeit die ich bekam, gab ich mir selbst in dem ich anfing heimlich im Zimmer zu naschen.
Bei sogenannten Freundinnen die mir eher Frust brachten habe ich auf dem Heimweg Nachschlag eingekauft, ins Zimmer geschlichen, genascht und dann brav ne halbe Stunde später am Essenstisch gesessen um mit zu essen. Rein geht nichts mehr, aber merken darfs keiner. Das war mein Alltag. Drin war ich in der Spirale und wurde langsam bummelig, dick und noch mehr in mich gekehrt.
Noch mehr als ich immer älter wurde. Immer mehr Anforderungen in Schule, Zuhause ans Leben bekam.
Anfangs meiner Gespräche hatte man mir mal gesagt ich wäre zu schnell groß geworden. Was war gemeint?
Hm, heute kann ich sagen ja stimmt. Ich hab irgendwann angefangen selbst zu entscheiden was ich tu und was nicht. Ohne mehr groß zu fragen. Ich war ja die Große und mußte was können. Ich wurde selbstbewußt???? Ne, denkste? Wollt nur keinen mehr belasteten, fragen müssen oder mich nähern. War eh egal was ich mache. Am Ende was bekam ich? Kritik und klein wurde ich gemacht. Ob gewollt oder nicht!
Wenn ich dachte ich will keinen mehr zur Last fallen. Helfen im Haushalt!
Statt Lob über z. B. freiwiliges Staubwischen, oder Böden wischen erhielt ich ein "hätte ich doch selbst gemacht, das kannst Du doch nicht so gut".
Bei der verzweifelnden Jobsuche. Als ich vor lauter Verzweiflung sogar im Friseurladen Praktikum machte, wurde ich ausgelacht. Viel hatte ich mir ja schon selbst nicht zugetraut, aber da war der letzte Funke Hoffnung einen Job zu bekommen auch noch von der Mutter ausgelöscht worden.
Ich könnt noch ewige Situationen beschreiben. Später im Job, 1. Beziehung, Abwenden der sogenanten Freundinnen, 1. Trennung, Auszug aus dem Elternhaus. Alles irgendwie irgendwo immer schief gelaufen und mit Essen betäubt. Freundinnen waren lang keine da. Ich ließ aber vor lauter Enttäuschungen auch kaum jemanden an mich ran.
Von 65 kg stieg mein Gewicht und Schwankte. Manches wie die Trennung hat mich wieder schlanker werden lassen. Neu Liebe, zusammen ziehen, die Glücksgefühle liesen manches Wunder zu. Von rauf gefutterten 94 kg viel ich auf wunderbare 72, aber vieles holte mich auch wieder ein. Irgendwann kam es sogar zu Depressionen, viel Alk, Selbstmordgedanken, Verlustängste, Selbstzerstörung, Unverständnis der Mitmenschen usw. 1. Therpie schlug fehl, trotzdem rappelte ich mich wieder auf. Machte weiter. Die Spirale drehte sich.
Mit 72 kg wurde mir damals gesagt es ist zu schnell, machen sie mal stopp und versuchen zu halten. Totale Überforderung. Heute weiß ich warum. Nicht weil ich nicht wußte wie ich es halten sollte sondern weil ich nicht wußte was ich mit dem zu großen Schuh anfangen sollte. Ich wußte nihct wie ich damit umgehen sollte.
Ich konnte die 72 kg nicht leben. Genau in dieser Situation war ich ich letzten Tage. Schrecklich!!
Man denkt schlank wird alles einfacher. Man wird beliebt wie "diese Tussis" begehrt, beachtet, geliebt und behandelt wie jeder ander Mensch. Die sind ja schlank und ich nun auch. Denkste!
Tja und damals kams wie es kommen mußte. Mal mit mehr oder weniger Erfolg über die Jahre bin ich am Ende aber doch wieder hoch geschraubt auf 94 kg. Zwischendrin Schicksalsschläge in der Familie. Mein Traum vom Kind. Schwere Schwangerschaft. Der Alltag, die Anforderungen denen ich nicht gewachsen war haben mich wieder eingeholt.
Was hat mich raus geholt aus der Spirale? Heute kann ich sagen: "zum Glück".
Ein Schlag im Genick gab mir eine Situation in meiner Familie. Diese hatte mich in schwere Depressionen gebracht. Ein Jahr des Kampfs ums durchhalten. Heute, mit 1,5 Jahren laufender Therapie, kann ich sagen es hat sich gelohnt. Ich weiß aber auch, ohne meine Tochter wäre es so weit nicht gekommen. Vielleicht wäre ich heute schon nicht mehr da. Ohne Sie hätte ich diesen Schritt nie getan.
Meine Maus, danke das es Dich gibt!!
Ich muß mich selbst kennen lernen. Lernen mich zu lieben, zu schätzen und umsorgen wie ich es auch für mein Kind tun würde. In mir ist viel zu viel von dem Kind und dem Teenie noch da, denen ich Freiraum zum Leben geben muß und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit.
Mitten in diesen Gesprächen habe ich auch angefangen zu lernen meinen Körper gutes zutun in dem ich ihn nicht mehr mit Essen zu stopfe. Eine große Hilfe war mir dabei LCHF. Ohne den Entzug der KH wäre ich noch lange nicht da wo ich heute bin.
Inzwischen bin ich raus aus der Spirale und drin im Labyrinth. Am Ende bin ich noch lang nicht. Oft finde ich mich vielleicht auch wieder am Rand, aber nie mehr dort wo ich am Anfang rein gegangen bin. Das Ziel ist nah, auch wenn der Weg manchmal sehr bergig und steinig ist.
Vielleicht gibt es Euch den Mut auch von den Anfängen Eurer Spirale zu schreiben, oder auch den Mut aufzubringen Euch aus dieser Spirale zu befreien. Ich kann nur sagen: traut es Euch zu, es lohnt sich. Unterstützung kommt im Teil 2 ;-)
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Ich bin immer noch sprachlos....., aber es war wohl wirklich gut was vorgestern passiert ist. Ja ich war die mit der Traurigkeit in den Zeilen. Heute würde ich faßt sagen Verzweiflung. Ich war die telefonierende Mitschwester und heute frag ich mich wieder was war los?
Danke das Du das für mich getan hast. Deine Zeilen sind wunderbar. Es hat mich noch ein bisschen mehr zu meinen momentanen Gesprächen wach gerüttelt. Vielleicht tun es meine Zeilen für andere.
Stimmt, ich war viele viele Jahre in dieser Endlosspirale "Essen ist Trost, Gefühl, Entspannung sich was Gutes tun". Wie ich dort rein kam. Gute Frage! Wie kann man sich so klein machen? Oder so dick machen? Tja klein wird man gemacht und irgendwann glaubt man es auch. Dabei macht man sich dick.
Irgendwann denkt man nur noch dran "es liegt am Dick sein. Wenn man schlank ist, ist alles anders. Denkste.
Auch wenn es nicht so ganz einfach für mich ist es hier nieder zu schreiben, aber sicherlich meine Therapie auch unterstützt. Was mir am wichtigsten dabei ist: es soll anderen Helfen den Schritt zu machen. Macht was nötig ist, es Hilft Euch aus dieser Endlosspirale raus zu kommen. Laßt Euch aber gleich klar sein "dünn werden allein ist nicht der Schlüssel zum Erfolg". Lernt Euch lieben und schätzen. Holt Euch Hilfe die Ihr braucht dazu!
Ich rutsche in diese Spirale als Kind. Ich denk so mit 5 - 6 Jahren ging es los. Klar war mir schon immer es rührt aus meiner Kindheit. Das diese noch weiter in mir schlummert mußte ich erst in Gesprächen lernen. Wenn ich Bilder von mir als 5jähriges Kind seh, war ich schlank. So schlank, man riet mir Karamalz zu geben.
An vieles in dem Alter erinnert man sich nicht. Meist an die Dinge die sich nicht gut angefüllt haben um so besser. Ich fühlte mich ungewollt, ängstlich und alleine. Mir fehlte die Zuneigung. Hat man mit mir gekuschelt? Keine Ahnung! Materiel hat es bei mir an nichts gefehlt, was auch oft betont wurde mit so Sätzen wie "ich hab immer geguckt das Eure Oberteile nicht zu kurz werden und immer gearbeitet damit es Euch gut geht." Darf also keiner glauben ich wurde schlecht behandelt.
Ich habe auch keine Erinnerung daran ob ich im Kiga Freunde hatte. Sah mich immer nur allein in der Wohnung sitzen. Am roten Tischchen mit meinen Kinderheftchen beschäftigt. Meine Mutter wuselt um mich herum.
Den Wechsel in die Schule mußte ich mit den Wechsel in den Heimatort meiner Mutter erleben. Also mit 6 - 7 Jahren Gefühlschaos. Ungewollt von den Mitschülern. Jeder Versuch dort in die Gruppe einzudringen war erfolglos. Es wurde zu zehnt und mehr mit Schneebällen auf mich geworfen und ich entwickelte mich langsam aber sicher endgültig zum Einzelgänger. Noch mehr natürlich mit 8 als ich nicht mehr das Einzelkind war.
Es gab sogenannte "Freundinnen" nur aus der Randgruppe.
Da war ich! Ein Außenseiter, unscheinbar, schüchtern und irgendwann bummelig dazu.
Schüchtern und nur nicht auffallen war das Motto. Bei Sport sich nichts zugetraut und schon gar keinen Gruppensport wie Handball. Da half auch kein Fragen meiner Mutter. Wo andere anfingen sich in Teenie-Clubs zu treffen, war der Teenie-Club ein Zimmer aus der Randgruppe wo man sich traf. Na und wenn man mal ausbrach aus seinem zu engen Schuh und von jemanden bemerkt wurde. In der Pubertät der ersten Jungen sich nähert? "Wow, da gibts doch jemanden der mich sieht und nicht die Tussies"!!
Man wird dabei von Oma beobachtet und von Mutter zurück geholt.
Noch angemerkt vor versammelter Manschaft. Klasse doch, oder?
Wie ich zum Essen kam? Genascht hatten wir schon immer gern. Mein Vater hat sich nach dem Abendessen immer noch sein Dessert in Form von Süßigkeiten, Eis, aber auch Früchte und Nüsse geholt. Wir Kinder saßen gern dabei und unsere Oma (seine Mutter) meinte immer: nim ruhig Dir Süßigkeiten aus dem Schrank. Schoki ist doch was Gutes. Später Mal wußte ich was gemeint war. Zu Kriegszeiten war man dankbar um jede Schoki. Leider zu spät für mich, ich habs gesammelt weil ich süchtig danach war. Die einzige Aufmerksamkeit die ich bekam, gab ich mir selbst in dem ich anfing heimlich im Zimmer zu naschen.
Bei sogenannten Freundinnen die mir eher Frust brachten habe ich auf dem Heimweg Nachschlag eingekauft, ins Zimmer geschlichen, genascht und dann brav ne halbe Stunde später am Essenstisch gesessen um mit zu essen. Rein geht nichts mehr, aber merken darfs keiner. Das war mein Alltag. Drin war ich in der Spirale und wurde langsam bummelig, dick und noch mehr in mich gekehrt.
Noch mehr als ich immer älter wurde. Immer mehr Anforderungen in Schule, Zuhause ans Leben bekam.
Anfangs meiner Gespräche hatte man mir mal gesagt ich wäre zu schnell groß geworden. Was war gemeint?
Hm, heute kann ich sagen ja stimmt. Ich hab irgendwann angefangen selbst zu entscheiden was ich tu und was nicht. Ohne mehr groß zu fragen. Ich war ja die Große und mußte was können. Ich wurde selbstbewußt???? Ne, denkste? Wollt nur keinen mehr belasteten, fragen müssen oder mich nähern. War eh egal was ich mache. Am Ende was bekam ich? Kritik und klein wurde ich gemacht. Ob gewollt oder nicht!
Wenn ich dachte ich will keinen mehr zur Last fallen. Helfen im Haushalt!
Statt Lob über z. B. freiwiliges Staubwischen, oder Böden wischen erhielt ich ein "hätte ich doch selbst gemacht, das kannst Du doch nicht so gut".
Bei der verzweifelnden Jobsuche. Als ich vor lauter Verzweiflung sogar im Friseurladen Praktikum machte, wurde ich ausgelacht. Viel hatte ich mir ja schon selbst nicht zugetraut, aber da war der letzte Funke Hoffnung einen Job zu bekommen auch noch von der Mutter ausgelöscht worden.
Ich könnt noch ewige Situationen beschreiben. Später im Job, 1. Beziehung, Abwenden der sogenanten Freundinnen, 1. Trennung, Auszug aus dem Elternhaus. Alles irgendwie irgendwo immer schief gelaufen und mit Essen betäubt. Freundinnen waren lang keine da. Ich ließ aber vor lauter Enttäuschungen auch kaum jemanden an mich ran.
Von 65 kg stieg mein Gewicht und Schwankte. Manches wie die Trennung hat mich wieder schlanker werden lassen. Neu Liebe, zusammen ziehen, die Glücksgefühle liesen manches Wunder zu. Von rauf gefutterten 94 kg viel ich auf wunderbare 72, aber vieles holte mich auch wieder ein. Irgendwann kam es sogar zu Depressionen, viel Alk, Selbstmordgedanken, Verlustängste, Selbstzerstörung, Unverständnis der Mitmenschen usw. 1. Therpie schlug fehl, trotzdem rappelte ich mich wieder auf. Machte weiter. Die Spirale drehte sich.
Mit 72 kg wurde mir damals gesagt es ist zu schnell, machen sie mal stopp und versuchen zu halten. Totale Überforderung. Heute weiß ich warum. Nicht weil ich nicht wußte wie ich es halten sollte sondern weil ich nicht wußte was ich mit dem zu großen Schuh anfangen sollte. Ich wußte nihct wie ich damit umgehen sollte.
Ich konnte die 72 kg nicht leben. Genau in dieser Situation war ich ich letzten Tage. Schrecklich!!
Man denkt schlank wird alles einfacher. Man wird beliebt wie "diese Tussis" begehrt, beachtet, geliebt und behandelt wie jeder ander Mensch. Die sind ja schlank und ich nun auch. Denkste!
Tja und damals kams wie es kommen mußte. Mal mit mehr oder weniger Erfolg über die Jahre bin ich am Ende aber doch wieder hoch geschraubt auf 94 kg. Zwischendrin Schicksalsschläge in der Familie. Mein Traum vom Kind. Schwere Schwangerschaft. Der Alltag, die Anforderungen denen ich nicht gewachsen war haben mich wieder eingeholt.
Was hat mich raus geholt aus der Spirale? Heute kann ich sagen: "zum Glück".
Ein Schlag im Genick gab mir eine Situation in meiner Familie. Diese hatte mich in schwere Depressionen gebracht. Ein Jahr des Kampfs ums durchhalten. Heute, mit 1,5 Jahren laufender Therapie, kann ich sagen es hat sich gelohnt. Ich weiß aber auch, ohne meine Tochter wäre es so weit nicht gekommen. Vielleicht wäre ich heute schon nicht mehr da. Ohne Sie hätte ich diesen Schritt nie getan.
Meine Maus, danke das es Dich gibt!!
Ich muß mich selbst kennen lernen. Lernen mich zu lieben, zu schätzen und umsorgen wie ich es auch für mein Kind tun würde. In mir ist viel zu viel von dem Kind und dem Teenie noch da, denen ich Freiraum zum Leben geben muß und vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit.
Mitten in diesen Gesprächen habe ich auch angefangen zu lernen meinen Körper gutes zutun in dem ich ihn nicht mehr mit Essen zu stopfe. Eine große Hilfe war mir dabei LCHF. Ohne den Entzug der KH wäre ich noch lange nicht da wo ich heute bin.
Inzwischen bin ich raus aus der Spirale und drin im Labyrinth. Am Ende bin ich noch lang nicht. Oft finde ich mich vielleicht auch wieder am Rand, aber nie mehr dort wo ich am Anfang rein gegangen bin. Das Ziel ist nah, auch wenn der Weg manchmal sehr bergig und steinig ist.
Vielleicht gibt es Euch den Mut auch von den Anfängen Eurer Spirale zu schreiben, oder auch den Mut aufzubringen Euch aus dieser Spirale zu befreien. Ich kann nur sagen: traut es Euch zu, es lohnt sich. Unterstützung kommt im Teil 2 ;-)
Montag, 25. Oktober 2010
Ein Telefongespräch und......
Ein Telefongespräch und......großen Zuspruch in meinen Blog.
gleich geht es mir besser. Ich sag mal herzlichen Dank an beide. Schön das es Euch gibt.
Ab sofort mehr schreiben und telefonieren ;-)
Schönen Abend
gleich geht es mir besser. Ich sag mal herzlichen Dank an beide. Schön das es Euch gibt.
Ab sofort mehr schreiben und telefonieren ;-)
Schönen Abend
Diese Leere in mir
Trifft es wohl auf den Kopf. Im Moment fühle ich mich leer, ausgebrannt, lustlos, müde, unwohl, immer wieder mal krank, konzentrationslos, gelangweilt, allein trotz der Menschen um mich. Mir fehlt die richtige Aufmerksamkeit von anderen aber auch von mir selbst und doch wieder bin ich froh wenn ich mit mir allein bin.
Was will ich tun? Mich füllen! ...mit was! Essen! Was bringt das? Nichts! Warum tu ich es? Weil mir nichts besseres im Moment ein fällt.
Gestern ging es mir genauso. Wir hatten Samstag Besuch, ich hatte leider die Taccos nicht ohne Taccos gegessen und zu viel Bier. Am nächsten Tag kam Frust, Magen drücken, Sodbrennen, leichte Übelkeit und trotzdem dieses Verlangen nach Essen. Früh mit müh und not wenigstens ein bisschen gegessen. War ok, Mittags sogar noch schnell zum Schäuferle Chinakohl in die Pfanne geworfen. Erst war ich stolz drauf da so viel Phantasie nach so einen Abend rein zu bringen und in nächster Minute hätte ich es gegen die Wand knallen können. Hat nicht geschmeckt.
Nachmittag gegraben und mich mit Eiermilch-Kaffee faßt zum erbrechen gebracht. Eigentlich hat das ja gar nicht rein gepaßt.
Abends noch Rest vom Vorabend gegessen. Ja was sollte ich den tun! Mein Mann hat es doch brüderlich mit mir geteilt und ich hab so drauf gegiert und gewartet. Schon faßt gierig mit einen "wurde aber auch Zeit, her damit" (im Gedanken) genommen und verschlungen.
Da war es wieder: Sodbrennen.
Na und was esse ich zu Abend? Eigentlich hast Du doch gar keinen Hunger. Du brauchst nichts.
Diesen Gedanken:
"Ich will was essen und weiß nicht was" mit Cola light runter gespült. Ich weiß, nicht gerade prickelnd, aber Wasser? Bäh! Tee? Zwei mal Bäh! Kaffee? "willst mich umbringen". Also ich brauchte Geschmack und hab wenigstens den Tag ohne weiteres Essen vollbracht. Na und da war einiges vor mir. *grrrr* und auch neben mir! Zum Schluß auch über mir! Der Duft von Salami und Käse überbacken hat mich faßt um den Verstand gebracht, aber ich hab nicht wiederstanden. ICH HABE KEINEN HUNGER! Ufz, warum passiert das im Moment wieder? Mir ging es doch so gut und ich wollte es nie wieder so weit kommen lassen! Es nervt, geh weg. Ich will Dich nicht mehr hier haben. Mir reichen 3 Mahlzeiten und die in LCHF-Form und mehr nicht.
*aufdieKniefallundbeten*
Was will ich tun? Mich füllen! ...mit was! Essen! Was bringt das? Nichts! Warum tu ich es? Weil mir nichts besseres im Moment ein fällt.
Gestern ging es mir genauso. Wir hatten Samstag Besuch, ich hatte leider die Taccos nicht ohne Taccos gegessen und zu viel Bier. Am nächsten Tag kam Frust, Magen drücken, Sodbrennen, leichte Übelkeit und trotzdem dieses Verlangen nach Essen. Früh mit müh und not wenigstens ein bisschen gegessen. War ok, Mittags sogar noch schnell zum Schäuferle Chinakohl in die Pfanne geworfen. Erst war ich stolz drauf da so viel Phantasie nach so einen Abend rein zu bringen und in nächster Minute hätte ich es gegen die Wand knallen können. Hat nicht geschmeckt.
Nachmittag gegraben und mich mit Eiermilch-Kaffee faßt zum erbrechen gebracht. Eigentlich hat das ja gar nicht rein gepaßt.
Abends noch Rest vom Vorabend gegessen. Ja was sollte ich den tun! Mein Mann hat es doch brüderlich mit mir geteilt und ich hab so drauf gegiert und gewartet. Schon faßt gierig mit einen "wurde aber auch Zeit, her damit" (im Gedanken) genommen und verschlungen.
Da war es wieder: Sodbrennen.
Na und was esse ich zu Abend? Eigentlich hast Du doch gar keinen Hunger. Du brauchst nichts.
Diesen Gedanken:
"Ich will was essen und weiß nicht was" mit Cola light runter gespült. Ich weiß, nicht gerade prickelnd, aber Wasser? Bäh! Tee? Zwei mal Bäh! Kaffee? "willst mich umbringen". Also ich brauchte Geschmack und hab wenigstens den Tag ohne weiteres Essen vollbracht. Na und da war einiges vor mir. *grrrr* und auch neben mir! Zum Schluß auch über mir! Der Duft von Salami und Käse überbacken hat mich faßt um den Verstand gebracht, aber ich hab nicht wiederstanden. ICH HABE KEINEN HUNGER! Ufz, warum passiert das im Moment wieder? Mir ging es doch so gut und ich wollte es nie wieder so weit kommen lassen! Es nervt, geh weg. Ich will Dich nicht mehr hier haben. Mir reichen 3 Mahlzeiten und die in LCHF-Form und mehr nicht.
*aufdieKniefallundbeten*
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