Mittwoch, 13. März 2013

Schlachtplan für Abends

Gestern lief zwar ein bisschen besser, aber so richtig gut mal wieder nicht mit dem Essen.
Der Tag war wieder voll gepackt mit verschiedenen Sachen die mich bewegten und ja schon bekannt sind.

Ich versuch vieles ruhiger anzugehen, trotzdem sucht mein Körper dann am Abend wieder nach Nascherein. Schlimm, ich will nicht, aber ich muß und ich will nicht, aber ich lang hin und ich wollt nicht und bin dann wieder frustriert es doch getan zu haben. Den ganzen Tag läuft es gut und dann? Ich muß zumindest versuchen da nicht mehr an dem Zeugs hinzulangen was nicht paßt.

Ich brauch einen Schlachtplan eigentlich gar nichts zu essen. Den das ist das Problem warum seit einigen Tagen sich nichts mehr auf der Waage tut. Eigentlich wollte ich in der letzten Woche mehr Sport machen. Passiert ist nichts. Abends hab ich eigentlich zu nichts mehr Lust. Sitz die Tage nur noch da und versuch mich am Tablett mit meiner momentanen Lieblingsbeschäftigung zu entspannen und schalt ne Sendung ein. Kind schläft, Mann schläft ein durch die Medis und ich?????

Was ist das gerade wieder? Ich beschäftige mich wieder zu sehr mit verschiedenen Problemen und sorge kaum um mich. Was brauch ich? Tja, Erholung, Schlaf, Bespassung, Ruhe, Unterhaltung, nein eher Ablenkung, ich kann kaum mehr um meine Sorgen reden. Mir schwirren die ja eh ständig rum.
Schulprobleme, kranker Mann, Tod der Mutter, Vater allein und ich beiß mich gerade mal wieder durch.

Mein Fuß wird besser. Tut nicht mehr so weh und soll ich Euch was sagen? Ich hab es nicht mal richtig wahr genommen. In mich gefühlt wird der Schmerz anders, tut nicht mehr so weh. Ich kann langsam wieder besser laufen. Ein Lichtblick

 So und heute Nacht umarmt meine Süße die Keramik. Na prima, da scheint wieder was rumzugehen. Ok, dann bleiben wir beide mal Zuhause.

Was kommt noch die Tage?

4 Kommentare:

  1. Hey Sandymaus!
    Das klingt aber echt doof!
    Ich kenn das auch, mann hat zu nix mehr wirklich Lust. Da hab ich früher gern zu einem Glas Wein gegriffen. Das war so eine ritualisierte Belohnung und Entspannung am Abend. Jetzt mach ich das nicht mehr. Aber glaub mir, ich denke JEDEN Abend "wie schön wäre jetzt ein Glas Rotwein".
    Ich glaub auch, dass Ablenkung hilft.
    UND
    Ich denke mir, ich muss ein Vorbild für meine Tochter sein und zeigen, dass ich das durchziehe was ich mir vorgenommen habe. Weil wenn ich das nicht tue, sagt mir mein lieber Fortpflanz "Mama, du hast doch gesagt, dass du xy nicht mehr machst..."
    Dann fühl ich mich echt schlecht.
    Ja das spornt mich an regelmäßig trainieren zu gehen, nicht mehr zu Süßigkeiten zu greifen oder zum obligaten Weinglas und und und.

    Ich drück dir ganz fest die Daumen, damit es bei dir bald wieder besser läuft.
    *drück*

    Lieb grüßt
    Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Martina,
      ja so ein Glas Wein ist auch was leckeres, aber sowas gibts bei mir nur mal am We und dann auch nur einen Tag. Vielleicht sollte ich das beim naschen auch einführen und dann was LCHF-taugliches. Sahne mit Beeren *schleck*, *hüstel* fällt mir dabei gerad ein.
      Ich versuch mich weiter gut Abzulenken und auf meine Körper zu hören was er will. Gerade in der Zeit wohl doppelt wichtig um mich nicht zu vergessen.
      Oh das ist auch sehr gut mit dem Vorbild. Ja das versuche ich jetzt auch wieder mehr zu beachten. Meine Süße weiß ja auch das ich abnehmen möchte.

      Danke Dir auch für die lieben Worte und liebe Grüße
      Sandymaus
      PS Fotos sind schon gemacht. Mal gucken wann, wie und wohin ich die hier rein bring ;-). Überleg einen extra Blog dafür. Mal gucken.

      Löschen
  2. Schonmal an reine REHA gedacht?

    Wenn ich bei dir lese werde ich unweigerlich mit traurig.

    Dein Mann depressiv, du wirkst kaum anders ( ich beurteile nur nach dem Lesen),...

    Ihr solltet da schleunigst was tun.

    Oder soll das ewig so weitergehen? So ändert sich ja nichts an der Situation.

    Das ist nur ein lieb gemeinter Rat.

    Ich habe selbst jahrelang unter Depressionen gelitten.

    Ihr müsst da raus!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Julia, ja schon oft, aber ich bin dafür einfach nicht der Typ. Noch dazu ist es mit und ohne nichts für meine Kleine.

      Ich für mich war eigentlich schon auf den richtigen Weg. Bin eigentlich schon aus meinem Depri-Loch raus gekrochen. Hab versucht den Tod meiner Mutter zu verarbeiten und mir die Zeit zu lassen.

      Mein Mann ist absolut depressiv, da gebe ich Dir Recht. Eigentlich müßte ich Ihn auf Reha schicken, aber bevor ich Ihn dort hin bringen würde wäre wohl noch eher ich weg.

      Nein ich möchte nicht das es so weiter geht. Rede auch ständig auf Ihn ein und die Ärte auch. Ich hoffe die finden nun bald einen Weg das es Ihn besser geht. Irgendwas muß da noch sein was die Ärzte übersehen haben. Ich kann es auch nicht all zu lang mit ansehen.

      Danke für den lieben Rat. Gerade wenn man sebst Depressionen hatte ist es schwer anzusehen. Ich war selbst auch schon mal davon betroffen und kam gut raus, nur die Krankheit meiner Mutter, der Tod und nun das mit meinen Mann werfen mich zurück. Ich bin sicher ich schaffe den Weg schnell wieder raus. Bin eine Kämpfernatur.

      Danke fürs zuhören (lesen) und Deiner Rückmeldung.
      LG
      Sandymaus

      Löschen