Mittwoch, 12. Juni 2013

Ungeduld

Gestern hab ich bei einer meiner Blogleserinnen einen Besuch auf Ihren Blog abgestattet und stürze gerade auf eben dieses Problem.

Ungeduld!!!


Ungeduldig aufs Ziel gucken und hoffen. Damit kämpfe ich schon immer. Ich will immer weiter sein als ich gerade bin. Früher hab ich mich 5 mal mehr auf die Waage gestellt um nur 100g näher meinem Ziel dran zu sein.

Heute versuche ich mich nicht mehr zu sehr an die Waage zu hängen. Sie macht mich süchtig.
Ab und an verfalle ich Ihr noch, wie die Tage wo ich jeden Morgen drauf bin, heute z. B. hab ich es einfach vergessen.
Mit LCHF war ich bereits bei 78 kg und jetzt hab ich 97 kg. So viel wie noch nie!!! Im letzten Jahr hat mich das faßt um den Verstand gebracht. Ich wollte unbedingt weiter kommen und es ging nichts. Ich hatte weder Kraft noch Durchhaltevermögen. Andere Dinge waren vorrangig und wohl auch wichtig für die Zeit.
Dadurch bin und war ich (mit Ühu) viel weiter weg von meinem Ziel als ich wollte.
Wie halte ich das aus? Was soll ich ändern? Ist passiert, ärgerlich aber hilft nichts zu jammern. Davon wird es nicht weniger. Ich kann es nur immer wieder versuchen und mich in Geduld üben. Früher oder später klappt es wieder.

In Geduld üben!


Leichter gesagt als getan.
Ich versuche mir die positiven Dinge davon rauszuzuiehen.

  1. Bin ich für mich als Person gereift, hab viele Dinge überwunden. Es gab viele Veränderungen in mir. Ich hab viel an meiner Psyche und damit an mir gearbeitet, was ein großes Thema zu meinem Essensproblem ist. Das war es wert.
  2. Ja, ich war in diesem Tief so hoch mit dem Gewicht wie noch nie. Ü100, aber den Uhu hab ich schon geknackt und das ist positiv und in kleinen und großen Schritten komme ich auch weiter. Nächster großer Schritt ist die 90 kg, aber dazu gehören auch kleine. Dazu mehr unten.
  3. Die Vergangenheit mit LCHF war Übung, eine Übung die ich gut gemeister habe, aber auf Grund von Veränderungen in meinem Leben einfach nicht kraftvoll durchalten konnte. Ich habe es geübt und die Zeit die ich damit verbracht habe ist nicht verloren. Ich habe dadurch viel gelernt und nehme den Kampf jetzt nicht als Anfänger auf. Jetzt ist meine Zeit und die nutze ich voll und ganz.

Ich hatte Wünsche, Träume, Gedanken und Hoffnungen ins Jahr 2013 und nun ist die Hälfte um und nichts oder kaum was ist passiert auf der Waage.
Mein Traum im Sommer der 80 näher zu sein.
Wieder meine Kleidung von damals tragen zu können.
Pfingsten mein Dirndl tragen.
Schlanker ins Schwimmbad
Beweglicher und schmerzfreier
Voller Ellan und Kraft in den Tag.
Immer und immer wiedereinstieg, verschieben der Ziele
Sommer U90, U85.....
Zerplatzt wie eine Seifenblase

Ist man das nicht irgendwann leid?
Nein!!
 Es ist einfach noch nicht nicht die Zeit dafür reif gewesen. Ich setzte mir heute Ziele auf den Wissen und können hier und jetzt.
Ich bin stolz und froh von der 98 wieder runter zu sein. Ich steuere kleine Schritte an und  alles was mich da ungeduldig und mürbe macht schiebe ich weit weg von mir.

und meine Ziele die weit weg sind lege ich im Gedanken in Schubläden ab. Ich kann sie raus holen wenn ich möchte, aber ich kann den Schrank im Keller stellen und den Raum abschließen wenn meine Ungeduld zu groß ist.

Ziele setzen

Wie setzte ich mir diese im Moment. Ich stelle mir im Gedanken eine große Komode in den Keller. Mit ganz vielen großen und kleinen Schubladen. Darin packe ich im Gedanken meine Ziele. Unter Schubladen große Ziele, obere kleine. Verschiebungen kann es unter der Zeit geben, aber erst mal ist wichtig was oben ist.

Ich lege alle meine Ziele dort ab, sperre sie ein und werde von Zeit zu Zeit im Keller gehen und mir ein kleines Ziel davon raus holen. Sind die kleinen geschafft, erreiche ich eins der größeren, zerpflücke diese in die oberen Schubfächer und es geht weiter im Programm. Veränderungen auf dem Weg dahin was die Zeit an geht sind möglich. Die passe ich zu guter Stunde wieder an. Positiv wie negativ.

So in etwa sieht mein Schränkchen im Keller im Moment aus. Wobei ich mir da wirklich nur auf die Schnelle Gedanken auf langer Sicht gemacht habe. Im Moment denke ich Woche für Woche mit Blick auf meinen großen Urlaub. Ansonstn nicht viel weiter hinaus.


Motivation

Hole ich mir nach wie vor von meinen Mitlesern, Blogernachbarn, LCHF- und LC-Kolleginnen und Kollegen, Familie und Freunden uvm.

Ich habe mir mit Hilfe von NLP einen Anker gesetzt. Einen Anker auf die Zeit in der ich schlank mit LCHF positiv durch die Welt ging.

Mehr Gründe die mich motivieren habe ich ja hier schon niedergeschreiben.

2 Kommentare:

  1. Hallo Liebes, Bussi.
    Da hast du dir aber ganz schön was vorgenommen und vorbereitet. Anker gesetzt. Beschreib doch mal bitte wie du das geschafft hast. Das wäre ja auch was für mich.
    Schwesterchen, für mich ist es kein Kampf, sondern eher ein Miteinander-klar-kommen. Denn wenn ich es als Kampf betrachte, kämpfe ich ja gegen z. B MEINEN Bauch. Diesen Kampf kann ich nur verlieren, und außerdem kostet es mich nur an Energie wenn ich mich bekämpfe und gleichzeitig erfolgreich wehre. Ich glaube, ich schaffe die Abnahme/Gesundwerdung/Fitwerdung u.a. nur, wenn ich die Nullrunden, die Schwächeattacken, Muskelkater und diese anderen Körperreaktionen annehme, aussitze und den Focus in langen Nullrunden auf andere Dinge meines Lebens - z. B. Garten, lach - richte, also nicht dauernd wiegen, nicht darüber beklagen, nicht trotzig doch Zucker essen (einmal ist ja keinmal). Lieber das Halten belohnen mit einer Bewegungsart (Schwimmbad) oder einem neuen Kleidungsstück oder Friseur oder oder oder. Daran muss ICH arbeiten.

    Und ich denke auch, dass die Übungszeiten in der Vergangenheit nicht vergebens waren. Wir waren wohl noch nicht so in uns selber tragend, dass - in meinem Fall - ich durch tlw. böse Kommentare immer wieder "vom Wagen fiel". Wobei ich die Zutaten dieser lowcarben Ernährung damals aber eher anders gewählt hatte. Es wird halt immer leckerer.

    Jetzt muss ich wieder an die Arbeit, also Arme auf: HIER KOMMT EIN BERG MOTIVATION. Greif zu.

    Nun noch ein Tänzchen und knuddeln. IDD Lieschen

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  2. Hallo Lieschen,
    ich hoffe Du hast gut geschlafen. Ich schlafe im Moment faßt schon wie ein Stein ;-).

    Ja, ich bin doch immer wieder in der Falle mit meinen negativen Worten. Kampf ist kein gutes Wort.
    Du hast das richtig schön formuliert.
    Kämpfen tu ich eigentlich auch nicht wirklich. Ich tu es einfach im Moment und gut ist es.
    Genau wie Du auch schreibst, ich sitze manche Dinge einfach auch im Moment nur aus. Wenn die ganzen Probleme mit Gesundheit und Abnehmen annehme und das Beste daraus mache kann es nur besser werden.
    Andere Dinge sind viel wichtiger als drüber nachzudenken wie lange ich noch brauche bis ich die üblen Schmerzen im Rücken wegbekomme. Ich weiß die Zeit kommt und dann genieße ich es.

    Die Vergangenheit ist nicht verloren, wir haben fleißig geübt, das war wichtig.
    Man oh man, hattest Du wirklich so üble Kommentare erhalten? Übel wenn man dann in schlechten Zeiten auch noch so übel behandelt wird. Gerade da braucht man gute Worte und Menschen um sich die einen verstehen und wieder auf den Wagen heben.

    Ja, inzwischen wird es immer besser mit der Ernährung. Ich versuch viele Tipps und eigene Ideen umzusetzen oder mach mir oft gar nicht groß Gedanken. Guck was da ist und zaubere daraus was.

    Ufz, der Berg Motivation ist angekommen....hmmmm wo schiebe ich den hin....ist ja echt total viel. Danke....schwupp in die oberste Schublade und ich greif immer wieder mal reinund nehme mir ne Handvoll raus.

    Ach die Sonne lacht heute so schön, aber ich werde nicht viel davon haben. Werde die Zeit genießen wo ich sie vom Fenster aus sehen kann.

    Wünsche Dir einen sonnigen Tag und beantrage eben mal eine Kuschelrunde......knuddel, knuddel, Bussi.....Schön das es Dich gibt Schwesterchen.
    IDD Anja

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